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Hebelzüge

Hebelzüge ermöglichen das Heben von Lasten über die Betätigung eines kleinen Hebels. Hebelzüge sind einfach in der Handhabung und schnell betriebsbereit. Sie steigern die Produktivität und fördern ein effizientes Arbeiten.

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Die kleinen Kraftzwerge erleichtern die Arbeit und ermöglichen ein kraftschonendes anheben oder ziehen von Lasten. Sie sind leicht, kompakt und einfach zu transportieren.

Einsatz von Hebelzügen

Hebelzug im Einsatz Beispiel 1

Ist ein Anschlagpunkt gefunden, sind schwere Lasten mit einem Hebelzug leicht zu heben. Selbst von Hand, ohne dabei auf eine externe Kraftquelle angewiesen zu sein. Ein Hebelzug hilft, um beim Arbeiten auf der Baustelle Träger zu bewegen, bei der Inspektion im Schiffsrumpf Kolben zu ziehen oder Richtarbeiten auf der Werft zu verrichten.

Sie werden zum Ziehen, Zurren oder Heben von Lasten eingesetzt. Ihre Bedienung ist einfach und erfordert nur ein Drehen oder Ratschen am Handhebel. Hierin unterscheiden sie sich von Flaschenzügen, die durch Zug an der Haspelkette angetrieben werden. Ein Hebelzug wird aus der Nähe bedient, während ein Flaschenzug über die Handkette auch von weiter Weg eingesetzt werden kann.

Hebelzüge und was sie auszeichnet

Je nach Hersteller, Typ, Region oder Branche werden Hebelzüge unterschiedlich benannt. Man kennt sie unter der Namensgebung Ratschzüge, Ratschenzüge, Hubzüge, Zughübe, Kettenzüge und Allzweckgeräte.
Der Hebelzug hat einen von Hand betätigten Kettentrieb. Er wird von einem um die Antriebsachse rotierenden Handhebel angetrieben. Ein kleines Stirnradgetriebe vervielfältigt die Hebelkraft und überträgt den Power auf die Lastkette. Die Mechanik lässt sich heutzutage extrem klein und kompakt unterbringen. Gehärtete Getriebekomponenten, geschmiedete Lasthaken und neueste Kettentechnologien lassen die Hebezeuge immer kleiner und leichter werden.

Auswahlkriterien von Hebelzügen

TOMANRO bietet seit Jahren Hebelzüge und Allzweckgeräte namhafter Marken an. Qualitätsunterschiede sind in der Verarbeitung einzelner Komponenten und der Gesamtkonstruktion auszumachen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl. Drei wesentliche Merkmale zeichnen Hebelzüge aus:

  • Die Tragkraft, die beim Heben von Lasten der 4-fachen Sicherheit entsprechen muss.
  • Dem Hub, der den möglichen Hakenweg beschreibt.
  • Das kleinste Hakenmaß, das den kleinsten Abstand von Oberhaken zu Unterhaken beziffert.

Hebelzüge unterliegen den Bestimmungen der DGUV Vorschrift 54 und sind mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen zu prüfen.

Wie funktioniert ein Hebelzug ?

Bei Schalthebelstellung Heben und Drehen des Handhebels im Uhrzeigersinn schließt sich das Bremspaket und der Drehmoment wird auf die Antriebswelle übertragen. Diese überträgt die Hebelkraft auf ein Stirnradgetriebe, das wiederum die Kettennuss antreibt. Mit ihr wird die Lastkette befördert und der Lasthaken angehoben.

Bei Schalthebelstellung Senken und Drehen des Handhebels gegen den Uhrzeigersinn öffnet sich das Bremspaket einen Spalt, sodass die Last sinkt. Der Drehmoment, der von der Last ausgeht, sorgt im Gegenzug dafür, dass sich die Bremse sofort wieder schließt.

Die Lastkette von Hebelzügen

Rollenkette vom Hubzug Yale C85

Hebelzüge werden heutzutage nur noch mit Rundgliedkette hergestellt. Der Zughub C85, das Original aller Hebelzüge, wurde früher mit Rollenkette produziert. Diese war aber zu sperrig und unhandlich. Die rasante Entwicklung der Rundgliedkette mit härteren Werkstoffen und kleineren Teilungen verdrängte die Rollenkette aus dem Hebezeug-Sektor.

Die Lastdruckbremse in Hebelzügen

Die Funktion der Hebelzüge basiert auf der Erfindung der Lastdruckbremse, die in allen Handhebezeugen verbaut ist. Sie ist hinter dem Handhebel auf der Antriebswelle angeordnet. Über die Stellung des Schalthebels wird die Drehrichtung der vorderen Bremsscheibe vorgegeben bzw. das Öffnen oder Schließen des Bremspakets gesteuert. Diese Bremsscheibe sitzt mit einer Gewindeverbindung auf der Antriebswelle und kann sich auf ihr axial vor und zurückbewegen. Je nachdem, in welche Richtung sie gedreht wird, öffnet oder schließt sie die Bremse.

Die Bremse ist das Herzstück des Hebezeugs. Versagt sie, ist die Sicherheit von Gütern oder Personen in Gefahr. Ein Durchrutschen ist denkbar, wenn die Bremsscheiben gebrochen, abgenutzt, blank oder ölig sind. Auch kommen Abstürze durch gebrochene Sperrklinkenfedern oder festsitzende Sperrklinken vor.

Unterschiede von Bremsbelägen

Mittlerweile werden von den Herstellern unterschiedlichste Beläge und Verfahren eingesetzt, um eine sichere Bremswirkung zu gewährleisten. Bremsbeläge unterscheiden sich in Material und Verarbeitung.

Während Hebezeuge immer kleiner und leichter werden, soll ihre Leistungsfähigkeit steigen. Früher setzte man Bremsscheiben zunächst aus Verbundwerkstoffen auf der Basis von Asbest mit Bindungen aus Phenol- und Kresolharzen oder Kautschuken ein. Da sich die Verarbeitung und insbesondere der Abrieb von Asbest als sehr gesundheitsgefährdend herausgestellt hat, wurde Asbest vollständig aus Brems- und Kupplungsbelägen verbannt. Metallische Zusätze oder Fasern aus anorganischen Materialien ersetzen seitdem die zweifellos guten Eigenschaften des Asbests.

Um die Sicherheit der Hebelzüge zu erhöhen und Abstürze durch gebrochene Bremsscheiben zu vermeiden, wurden zwischenzeitlich Bremsscheiben auf die metallenen Sperräder aufgeklebt. Dieses Verfahren war kostspielig und erforderte ein zeitaufwendiges Aushärten der Klebeverbindung.

Als dritte Variante werden Friktionsscheiben mit aufgesinterten Belägen angeboten, die den höchsten Ansprüchen genügen. Beim Sintern werden unterschiedliche pulverförmige Metalle unter Hitze und Druck verdichtet, sodass sie sich miteinander verbinden und eine sehr hohe Festigkeit aufweisen. Sie sind Temperaturbeständig, verfügen über eine hohe Wärmeleitfähigkeit und haben eine nur geringe Abnutzung. Auf Öl- oder Schmiersoffablagerungen zwischen den Reibscheiben reagieren sie allerdings anfälliger als herkömmliche Bremsscheiben. Tomanro empfiehlt bei Wartungsarbeiten an den Hebezeugen besonders auf die Sauberkeit zu achten.

Prüfung und Sicherheitshinweise für Hebelzüge

Der Aufenthalt unter schwebenden Lasten ist beim Einsatz von Hebelzügen strengstens untersagt. Vor der Verwendung muss der Anwender sich vergewissern, dass der Hebelzug keine offensichtlichen Mängel hat. In diesem Fall muss das Allzweckgerät unmittelbar aus dem Verkehr gezogen werden.

Mindestens einmal im Jahr muss ein Hebelzug durch eine befähigte Person geprüft werden. Die Prüfung gehört zu den UVV-Prüfungen und wird nach den Bestimmungen der DGUV Vorschrift 54 durchgeführt.

Ausscheidekriterien

Hebelzüge dürfen Sie nicht verwenden, wenn folgende Kriterien vorliegen:

  • Das Typenschild oder die Tragkraftbeschriftung fehlt oder unleserlich ist.
  • Teile die sicherheitsrelevant sind, wie zum Beispiel die Bremse, die Lastkette, die Rutschkupplung etc. beschädigt sind und nicht mehr reibungslos funktionieren.
  • Wenn sich an Gehäuse oder Tragmittel folgendes erkennen lässt:
    • Schnitte, Kerben, Rillen, Anrisse
    • übermäßige Korrosion (z. B. deutlich sichtbare Rostnarben)
    • Verfärbung durch Hitze
    • Anzeichen nachträglicher Schweißungen, bzw. Schweißspritzer.
  • Ein Hebelzug darf nicht verwendet werden wenn nur ein Kettenglied der Lastkette verbogen ist. Ist ein Kettenglied mehr als 5% gelängt, so muss die Kette zwingend erneuert werden.
  • Haken von Hebelzügen Skizze Yale Ist beim Trag- oder Lasthaken die Öffnung C um mehr als 10% vom Baumaß aufgebogen benutzen Sie die Hebelzüge nicht mehr. Nutzen Sie den Hebelzug auch nicht mehr, wenn Sie eine Abnutzung im Hakenmaul Steghöhe B, bzw. Stegbreite D von mehr als 5 % feststellen.
  • Hebelzüge die schädlichen Einflüsse wie zum Beispiel Überbelastung, Stoßbelastung, chemische Einflüsse oder Hitze ausgesetzt waren, erst wieder nach einer Überprüfung und Instandsetzung anwenden.

Hebelzüge bei TOMANRO kaufen

Bei TOMANRO können Sie Hebelzüge bequem online kaufen. Wählen Sie einfach das gewünschte Modell und die passende Tragkraft aus. Jetzt nur noch den Hebelzug auf den gewünschten Hub konfigurieren (Standard Hub ist in der Regel 1,5 m) und in den Warenkorb legen. Jetzt nur noch die Kontaktdaten eingeben und fertig.

Hebezeuge kaufen Sie bei TOMANRO zuverlässig und günstig. Die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent und helfen Ihnen gerne jeder Zeit.



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