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Elektrokettenzüge

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TOMANRO bietet eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Elektrokettenzügen an. Das Sortiment an elektrisch betriebenen Hebezeugen namhafter Hersteller vereint robuste, zuverlässige, wartungsfreundliche und leicht handelbare Elektrokettenzüge mit einem hohen Grad an Sicherheit.

Unsere Hebegeräte lassen sich stationär an einem festen Standort anbringen oder mobil auf dem Werkstattwagen einsetzen. Mit ihrer Haken- bzw. Bügelaufhängung sind sie im Nu an Anschlagpunkten eingehakt und unversehens angeschlossen. Mit Fahrwerken dienen die elektrischen Kettenzüge als perfektes Hubwerke für Krane.
TOMANRO vertreibt Elektrokettenzüge führender Hersteller. Zu unseren Marken zählen: Demag, Hadef, Yale, Stahl CraneSystem, Kito und mehr.

Stationär aufgehängte Elektrokettenzüge sind elektrisch angetriebene Hebezeuge, die den Bestimmungen der DGUV Vorschriften 54 (ehemals BGV-D8) unterliegen. Mit Handfahrwerk oder E-Fahrwerk kommt die Bestimmung für Krane nach DGUV Vorschrift 52 (ehemals BGV D6) hinzu.

Der Elektrokettenzug ist stationär aufgehängt, mittels Fahrwerk verschiebbar oder mobil auf einem Werkstattwagen als Montagehilfe einsetzbar. Über Haken- bzw. Bügelaufhängungen sind sie im Nu in Anschlagösen eingehakt und unversehens angeschlossen. Mit Fahrwerken dienen die Elektrokettenzüge als Hubwerk für Krane.
TOMANRO vertreibt Elektrokettenzüge führender Hersteller. Zu unseren Marken zählen: Demag, Hadef, Yale, Stahl CraneSystem, Kito und Andere.

Stationär aufgehängte Elektrokettenzüge sind elektrisch angetriebene Hebezeuge, die den Bestimmungen der DGUV Vorschriften 54 unterliegen. Mit Handfahrwerk oder E-Fahrwerk kommt die Bestimmung für Krane nach DGUV Vorschrift 52 hinzu.

Was ist beim Kauf zu bedenken?

In erster Linie unterscheiden sich die Elektrokettenzüge in ihrer Belastbarkeit. So lässt sich jeder einzelne Typ innerhalb einer Marke für leichte wie schwere Aufgaben auslegen. Neben der Tragkraft spielt hier die Frage nach der Nutzung eine gewichtige Rolle.
Auch Parameter wie die Länge des Hubes, die Höhe der Hubgeschwindigkeit, die Art der Bedienung und die Form der Aufhängung sind Fragen, die bei der Wahl eines Elektrokettenzuges entscheidend sind.

Elektrische Kettenzüge stationär

Elektrokettenzug stationär Stationäre Kettenzüge können die Last nur anheben und absenken. Mit Aufhängehaken versehen eignen sie sich gut als Montagezüge.

Elektrokettenzug mit Rollfahrwerk

Elektrokettenzug mit Rollfahrwerk Die Elektrokettenzüge mit integriertem Rollfahrwerk ermöglichen eine kompakte Bauform. Durch das eingebundene Rollfahrwerk minimiert sich das kürzeste Hakenmaß. Die Rollfahrwerke werden meist in zwei Größen für unterschiedliche Flanschbreiten angeboten.

Elektrokettenzüge mit Haspelfahrwerk

Elektrischer Kettenzug mit Haspelfahrwerk Zum genauen Platzieren von Lasten eignen sich Elektrokettenzüge mit Haspelfahrwerk besonders gut. Sie sind eine günstige Alternative zu Elektrokettenzügen mit Elektrofahrwerken. Diese Hubwerke sind mittels Haspelkette am Träger verfahrbar. Dadurch lassen sich auch schwere Lasten einfach bewegen.

Elektrokettenzüge mit Elektrofahrwerk

Elektrokettenzug mit Elektrofahrwerk Elektrokettenzüge mit Elektrofahrwerk bieten in der Industrie eine effiziente Arbeitsmethode. Sie vereinfachen das Verfahren der Last in vertikaler und horizontaler Richtung. Beim Kauf von Elektrokettenzügen mit Elektrofahrwerk ist hier auch die Anzahl und Höhe der Fahrgeschwindigkeit zu beachten.

Elektrokettenzüge sind ausbaufähig

Zu den Elektrokettenzügen ist ein umfangreiches Zubehör erhältlich. Beispielsweise lassen sich die Elektrokettenzüge mit Lastkollektivspeichern ausrüsten um die verbrauchte Nutzungsdauer bestimmen zu können. Funkfernsteuerungen ermöglichen ein Bedienen der Hub- und Fahrwerke aus der Ferne. Einhausungen, besondere Anstriche oder Abdichtungen können die Elektrokettenzüge vor Korrosion schützen. Schützsteuerungen ermöglichen mehr Sicherheit und werden für viele Zubehörteile vorausgesetzt. Der Hub lässt sich durch eine längere Kette vergrößern, erfordert aber auch größere Kettenspeicher.

Serienmäßig sind die Kettenzüge mit einer Rutschkupplung ausgestattet um Überlastungen zu vermeiden. Thermoschalter signalisieren Überlastungen, die beispielsweise durch erhöhten Tippbetrieb hervorgerufen werden können. Sie schützen die Wicklung vor Überhitzung. Endschalter begrenzen den Hubweg. Not-Endschalter greifen ein, wenn der Betriebsendschalter versagt. Sie schaffen eine duale Sicherheit und sind in der Bühnentechnik bereits vorgeschrieben. Standardmäßig sind die meisten Elektrokettenzüge mit Sicherheitsscheibenbremsen ausgestattet, die bei Stromabfall mit Federkraft die Last halten. Auch sind die Lasthaken mit Sicherheitsklappen ausgerüstet um ein ungewolltes Aushaken der Last zu verhindern. Die Hebezeuge von Tomanro sind robust, zuverlässig und bieten eine solide Fördertechnik.


Sie sollten beim Kauf eines Elektrokettenzuges immer Reserven einplanen. Damit erhöhen Sie die Haltbarkeit des Zuges und vermeiden in den Grenzbereich zu kommen. Als Faustregel gilt 20% mehr Kapazität einzuberechnen. Die Dimensionierung richtet sich sowhl nach der benötigten Tragkraft als auch der Häufigkeit mit der der Elektrokettenzug eingesetzt werden soll. In Fertigungsstraßen laufen Elektrokettenzüge häufig rund um die Uhr. Hierbei spielt nicht nur die Einschaltdauer eine Rolle, sondern auch die Einstufung der Hebezeuge. Rechnen Sie immer genügend Reserven ein.

Höhere Tonnagen können auch durch Einscheren der Lastkette erreicht werden. Durch das Einscheren vervielfacht sich aber die Lastkettenlänge bei gleichem Hub. Der Zug wird schwerer und langsamer.
Achtung! Bei Montagezügen mit eingeschertem Laststrang kann die Hakenflasche, beispielsweise beim Transport, umschlagen. Hängt man den Elektrokettenzug wieder auf, ist die Kette verdreht. Häufig wird dies übersehen. Ein Heben oder Senken mit verdrehter Lastkette kann große Schäden am Zug hervorrufen. Für Montagearbeiten empfehlen wir daher unbedingt einsträngige Kettenzüge einzusetzen.

Elektrische Motorsteuerungen werden in Direkt- und Schützsteuerung unterschieden. Bei Direktsteuerung werden zwei Phasen mit jeweils 230 V im Bedienteil gedreht. Bei der Schützsteuerung wird die Phasenumkehr durch den Einsatz von Schützen bewerkstelligt. Diese werden für mehr Sicherheit mit nur 24 V oder 48 Volt angesteuert. Dadurch hat der Anwender auf dem Steuerschalter eine geringere Spannung.

Elektrokettenzüge werden mit 230 Volt Wechselstrom und 400 Volt Drehstrom angeboten. Beim Drehstrom versorgen drei phasenversetzte Stromadern den Motor mit jeweils 230 Volt Wechselstrom. Diese Motoren werden mit einer Sternschaltung betrieben.
In Industriebetrieben, Gewerbehallen oder Werkstätten ist für gewöhnlich eine Spannung von 400 Volt mit einer Absicherung von 16 oder 32 Ampere überall abgreifbar. Drehstromsteckdosen sind vorhanden und mit üblichen CEE-Buchsen versehen.

Drehstrom-Motoren sind leistungsstärker als Wechselstrom-Motoren. Verbaut in Elektrokettenzügen ermöglichen sie höhere Tragkräfte und größere Einschaltdauern.

Allerdings hat eine Spannung von 230 Volt, 50 Hertz und nur einer Phase den Vorteil, dass sie fast überall installiert ist. Der sogenannte Lichtstrom wird über Schuko-Stecker gekoppelt. Elektrokettenzüge mit einem Antrieb von 230V/ 50Hz/ 1-Phase eignen sich deshalb besonders für Montageeinsätze.

Wechselstrom-Motoren werden in aller Regel über eine Dreieckschaltung betrieben. Ihr wesentlicher Nachteil ist, dass sie beim Anlaufen wesentlich weniger Drehmoment übertragen. Klar es fehlt ihnen ja quasi eine Phase. Diese fehlende Phase wird mit einem Kondensator ausgeglichen. Da der Elektrokettenzug aber schon beim Anlauf des Motors die volle Kraft aufbringen muss, wird zusätzlich ein sogenannter Anlaufkondensator benötigt, der nur solange geschaltet ist, bis der Motor seine Nenndrehzahl erreicht hat. Einsträngig werden Elektrokettenzüge folglich nur mit einer maximalen Tragkraft von 1000 kg angeboten.

Serienmäßig sind die Motoren mit der Schutzart IP 54 gegen Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt. Auf Wunsch können je nach Hersteller auch andere Schutzklasse realisiert werden.

Der Begriff Hub gibt den zu hebenden Weg an. Möchten Sie eine Last drei Meter hochziehen, benötigen Sie einen Hub von mindestens drei Metern. Bei der Auslegung des Elektrokettenzuges ist der Gesamtweg des Hakens bis zum Ketteneinlauf am Kettenzug entscheidend. Hierbei muss die Aufhänghöhe des Elektrokettenzuges berücksichtigt werden.

Bei TOMANRO können Sie die Länge der Lastkette frei konfigurieren. Die Steuerleitung lässt sich dem Hub anpassen oder individuell ablängen. Letzteres ist immer dann von Nöten, wenn der Bediener in einer anderen Entfernung zum Zug steht, als der Hub lang ist.
Beachten Sie besonders bei großen Hüben, dass hierbei auch die Einschaltdauer eine Rolle spielen kann. Die Einschaltdauer gibt an, wie lange der Zug unter Volllast ohne Pause betrieben werden kann, ohne zu überhitzen.

Einstufungen

Die individuelle Anpassung

Elektrokettenzüge werden schon beim Kauf auf eine mittlere theoretische Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt. Bei ihrer Projektierung werden möglichst alle vorhersehbaren Anforderungen an den Elektrokettenzug berücksichtigt. Ziel ist es, den Elektrokettenzug so belastbar als nötig auszurüsten, ihn gleichzeitig aber auch kompakt und so schnell als möglich auszulegen.

Über die Einstufung der Hebezeuge nach FEM 9.511 wird der Elektrokettenzug mit passendem Antrieb, in angemessener Baugröße und benötigter Einscherung ausgewählt.

Bei optimaler Auslegung verrichtet das Hebezeug, abgesehen von Verschleißerscheinungen, problemlos 10 Jahre, ohne das es ermüdet oder altersbedingt versagt. Der Preis bleibt moderat, weil eine Überdimensionierung vermieden wird und keine Überkapazitäten enthalten sind, die im tatsächlichen Betrieb eh nicht abgerufen werden könnten.

Bei irrtümlicher Unterschätzung der tatsächlichen Anforderungen, würde der Elektrokettenzug zu schwach eingestuft werden. Im realen Betrieb würde er ständig heiß laufen, viele Zwangspausen einlegen und dem geforderten Tempo nicht standhalten können. Seine tatsächliche Lebensdauer würde weit unter der Nutzungsdauer von 10 Jahren liegen. Dies hätte unverhältnismäßig hohe Zusatzkosten durch Wartung, Reparatur und eine vorzeitige Generalüberholung zur Folge.

Somit sollte man bei der Auswahl eines Elektrokettenzuges den Fachmann hinzuziehen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auslegung ihres Hebezeuges.

Die europäischen Hersteller (FEM - Federation Europeenne de la Manutention) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Abnutzung von Hubwerken ohne ein Demontieren der Elektrokettenzüge erfolgen kann. Schäden werden verhindert, die sonst zum Lastabsturz hätten führen können. So werden Materialermüdungen beispielsweise am Getriebe vorzeitig erkannt und verhängnisvolle Materialbrüche vermieden.

Nach diesem Verfahren wird die Betriebsdauer eines Elektrokettenzuges auf einen vordefinierten Zeitraum begrenzt. Nach Ablauf dieser Betriebsperiode muss das Hebezeug außer Betrieb genommen oder beim Hersteller generalüberholt werden. Unter Umständen dürfen Sachverständige einen zeitlich befristeten weiterbetrieb zulassen.

Die Lebensdauer bzw. der Zeitpunkt der Generalüberholung eines Elektrokettenzuges wird somit schon mit seiner Einstufung in eine Triebwerksgruppe vorbestimmt.

Bei einer der Einstufung entsprechenden Nutzung ergibt sich eine tatsächliche Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren.

Die tatsächliche Beanspruchung des Elektrokettenzuges, wird in bestimmten Zeitabständen, jedoch mindestens einmal jährlich, von einem Sachkundigen überprüft. Im Zuge der wiederkehrenden Prüfung muss der Betreiber gemäß DGUV Vorschrift 54, den verbrauchten Anteil der theoretischen Nutzungsdauer ermitteln. Sobald diese Nutzungsdauer abgelaufen ist, muss das Hebezeug außer Betrieb genommen werden. Für einen weiterbetrieb bedarf es dann der Zustimmung durch einen Sachverständigen. In aller Regel wird in diesem Fall eine Generalüberholung des Hubwerkes angeordnet. Somit ist sichergestellt, dass das Hebezeug nur innerhalb einer sicheren Betriebsperiode (S.W.P. – Safe Working Period) betrieben wird.

Die tatsächliche Nutzung eines Elektrokettenzuges wird nicht immer den erwarteten Betriebsbedingungen entsprechen. Schwere und Dauer des Betriebs können von der geplanten Belastung abweichen. Durch Änderung der Arbeitsabläufe, Mehrschichtbetrieb oder Kurzarbeit kann die Nutzung einen Elektrokettenzuges stark variieren. Deswegen ist es sinnvoll, regelmäßig zu überprüfen, wie weit die zur Ermüdung führende Nutzung des Hubwerks fortgeschritten ist. Das heißt, die tatsächliche Nutzung des Hubwerks bis zum jeweiligen Prüftermin muss festgestellt und mit der der Auslegung zugrunde gelegten theoretischen Nutzung verglichen werden.

Zum Abgleich der Triebwerksgruppe muss zuerst das Lastkollektiv bestimmt werden. Anschließend erfolgt die Berechnung der mittleren Laufzeit pro Tag.

Das Lastkollektiv bildet die Beanspruchung eines Elektrokettenzuges in einem bestimmten Zeitraum ab. Es gibt an, in welchem Umfang ein Hebezeug der Höchstbeanspruchung oder nur kleineren Beanspruchungen im Betrieb ausgesetzt wird. Die FEM-Regel unterscheidet zwischen leichtem, mittlerem, schwerem und sehr schwerem Einsatz. Zum Beispiel liegt ein schwerer Einsatz vor, wenn das Hubwerk überwiegend mit Volllast beansprucht wird und ein leichter Betrieb, wenn nur wenige Male am Tag kleine und nur einige Male im Jahr schwere Lasten gehoben werden. Für jedes Kollektiv bietet die Industrie ein entsprechend ausgelegtes Hebezeug mit gleicher Tragfähigkeit an.

Zur Ermittlung des Lastkollektivs stehen exemplarisch vorgefertigte Lastfälle zur Verfügung, denen die Nutzung des Krans zugeordnet wird. Das resultierende Lastkollektiv wird mit der Tageslaufzeit und einem Unsicherheitsfaktor multipliziert, der die Betriebsdatenerfassung berücksichtigt. Das Ergebnis gibt die Teilnutzung bzw. den verbrauchten Anteil der theoretischen Nutzungsdauer für 1 Jahr wieder. Turnusmäßig wird dieser von der Lebensdauer des Krans abgezogen.

Die Triebwerksgruppe

Die Triebwerksgruppe gibt an, wie viele Betriebsstunden ein Elektrokettenzug bei vorgegebener Belastung maximal in Betrieb bleiben darf, bis eine Generalüberholung durchgeführt werden muss.

Ein Vergleich der errechneten Teilnutzung mit der theoretischen Nutzungsdauer zeigt an, ob das Hubwerk noch innerhalb der sicheren Betriebsperiode arbeitet. Es wird quasi geprüft, ob sich die Nutzung des Hebezeugs noch im Rahmen der auf dem Typenschild angegebenen Belastungsart befindet und ob der bestimmungsgemäße Gebrauch noch den Gegebenheiten entspricht.

Gemäß der FEM 9.511 ist die Bezeichnung der Triebwerksgruppen wie folgt: 1Dm, 1Cm, 1Bm, 1Am, 2m, 3m, 4m und 5m, während sie in der ISO 4301-1 als M1, M2, M3, M4, M5, M6, M7 und M8 bezeichnet werden.

Gemäß der folgenden Tabelle beträgt die theoretische Nutzung für die einzelnen Triebwerksgruppen:

Triebwerksgruppe
FEM / ISO
Theoretische Nutzungs-
Dauer in Stunden
1Dm / M1 100 h
1Cm / M2 200 h
1Bm / M3 400 h
1Am / M4 800 h
2m / M5 1600 h
3m / M6 3200 h
4m / M7 6300 h
5m / M8 12500 h

Temperaturfühler

Schutz gegen Überhitzung durch Temperaturfühler

In den meisten Elektrokettenzügen sind Temperaturfühler verbaut, die das Hebezeug vor Überhitzung schützen. Die Antriebe der Elektrokettenzüge erwärmen sich bei Beanspruchung. In Abhängigkeit von ihrer Auslegung geschieht dies unterschiedlich schnell und ausgeprägt. Bei einer Überhitzung würde im schlimmsten Fall die Wicklung Schaden nehmen, verschmoren und meist zum Totalschaden des Elektrokettenzuges führen.

Temperaturfühler werden aus Kaltleitern hergestellt. Sie sind temperaturabhängige Widerstände mit positivem Temperaturkoeffizienten. Kaltleiter leiten bei tiefen Temperaturen den elektrischen Strom besser als bei hohen Temperaturen. Überschreitet die Temperatur eine kritische Marke, unterbrechen sie bzw. ihr angeschlossenes Auslösegerät die Stromversorgung und lassen einen weiterbetrieb erst nach dem Abkühlen des Hebezeugs wieder zu.

Im Regelfall schützen die Temperaturfühler den Elektrokettenzug vor Überhitzung. Jedoch bildet der Tippbetrieb eine Ausnahme. Der Temperaturfühler kann den Motor nicht vor Überhitzung bei zu häufigen Schaltungen schützen. Bei zu häufigem Schalten s/h erwärmt sich der Motor durch den Anlaufstrom zunächst im Zentrum (Motorwelle, Rotor) und dehnt sich nach außen hin aus. Da sich der Temperaturfühler im Stator befindet und die äußere Wicklungstemperatur überwacht würde er in diesem Fall zu spät reagieren. Somit ist Vorsicht bei Tippbetrieb geboten.



FAQ - Fragen und Antworten zu Elektrokettenzüge

Elektrokettenzüge werden häufig mit Direktsteuerung oder Schützsteuerung angeboten.

Bei Direktsteuerung werden die Phasen mit jeweils 230V in der Steuerflasche gewendet. Das bedeutet, dass in unmittelbarer Nähe des Bedieners 400V durch das Bedienteil fließen.

Mit der Schützsteuerung wird die Phasenwendung von Schützen übernommen, welche meist in der nähe des Hubwerkes platziert sind. Über eine Steuerspannung, meist 24V oder 48V, werden die Schütze von der Bedienflasche angesteuert.

Vorteile der Schützsteuerung:
  • Erhöhte Sicherheit für den Bediener durch geringe Steuerspannung
  • Mehr Möglichkeiten elektrische Steuereinheiten Nachzurüsten (zum Beispiel Endschalter)
  • Steuerflasche als Ersatzteil günstiger
Vorteile der Direktsteuerung
  • In der Anschaffung meistens günstiger


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