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Elektrokettenzüge

Wollen Sie an Ihrem Arbeitsplatz mehr Effizienz und Mitarbeiter, die von Hebevorgängen nicht gleich erschöpft sind. Elektrokettenzüge arbeiten schnell und lassen sich bequem bedienen. Ein Elektrokettenzug ist das ideale Hebezeug.

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Was ist ein Elektrokettenzug?

Bei einem Elektrokettenzug handelt es sich um ein Hebezeug mit Rundstahlkette, das als Tragmittel eingesetzt wird. Sinn und Zweck des Elektrokettenzuges ist das Heben und Senken meist schwerer, frei beweglicher Lasten. Dabei gibt es Kettenzüge, die elektrisch 250kg heben können über Kettenzüge, die elektrisch 500kg heben und senken können bis hin zu elektrischen Kettenzügen, die 1000kg und mehr bewegen. Einfache Elektrokettenzüge lassen sich per Wechselspannung bedienen, die meisten Modelle arbeiten aber dreiphasig mithilfe eines Drehstrom-Elektromotors oder per Druckluft.

Einsatzbereiche von Elektrokettenzügen finden sich als Hebezeuge an Krananlagen beziehungsweise Schienensystemen der flurfreien Fördertechnik. Außerdem kommen sie als unterstützende Mittel bei Montagearbeiten zur Anwendung. Einige Elektrokettenzüge für spezielle Anwendungen werden in explosionsgeschützter Ausführung gebaut. Verglichen mit dem Seilzug ist der Elektrokettenzug zumeist kostengünstiger und kommt in Traglastbereichen bis maximal 100 Tonnen zum Einsatz. Aufgrund der kompakten Abmessungen und dem geringen Eigengewicht bietet der Elektrokettenzug weitere Vorteile. Auch eine Hakenwanderung wie beim Seilzug tritt beim Elektrokettenzug nicht auf. Es lassen sich auch höhere Hubgeschwindigkeiten in große Höhen realisieren. Beim Einsatz an Windkraftanlagen etwa sind 23 Meter pro Minute in einer Höhe von 160 Metern keine Schwierigkeit.

Wie sind motorbetriebene Elektrokettenzüge aufgebaut?

Dies sind die wichtigsten Bauteile des Elektrokettenzuges: Motor, Getriebe, Kettenführung, Kettennuss, Hakenflasche, Rundstahlkette sowie Kettenspeicher. Dies gilt für den Kettenzug elektrisch 500kg wie auch für den Kettenzug elektrisch 250kg. Auch die anderen Modelle, wie der elektrische Kettenzug 1000kg, zeichnen sich durch diese Bauteile aus.

Der Hubmotor überträgt seine Kraft über das Getriebe auf die Antriebswelle. Dabei kann man die Hubbewegung sowohl bei frequenzgeregelten wie bei polumschaltbaren Motoren regulieren. Bei polumschaltbaren Motoren kann man die Geschwindigkeit zwischen dem langsamen Feinhub und dem schnelleren Haupthub wählen. Frequenzgeregelte Motoren erlauben sogar eine stufenlose Einstellung der Hubgeschwindigkeit und erweisen sich in der Bedienung daher als komfortabler. Es ist möglich, den Motor unmittelbar zu schalten oder ihn über eine Schütz-Trafo-Kombination zu bedienen. Die Direktspannung bedeutet, dass Netzspannung und Netzstrom unmittelbar an der Steuereinheit anliegen. Die Schützsteuerung hingegen wird mit einer Sicherheit-Kleinspannung versorgt und bietet daher eine größere Sicherheit. Eine formschlüssige Verbindung zwischen der Rundstahlkette wird durch die an der Antriebswelle befindliche Kettennuss realisiert. Die Last wird an der sogenannten Hakenflasche befestigt, die wiederum an der Kette befestigt ist. Die üblicherweise aus Metall oder Kunststoff bestehende Kette wird im Kettenspeicher aufbewahrt.

Wie haben sich Elektrokettenzüge bis zum heutigen Tag entwickelt?

Zu den bekannten Herstellern von elektrisch betriebenen Elektrokettenzügen gehört das Künzelsauer Unternehmen Stahl Crane Systems, dessen Produkte auch über TOMANRO erworben werden können. Dort beschreibt man die Entwicklung der Elektrokettenzüge anhand einer Zeitleiste und zeigt, dass die eigenen Produkte dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Jetzt informieren und Elektrokettenzug kaufen.

  • Bereits 1903 wurde der erste Elektrokettenzug mit einer Rundgliederkette entwickelt und der handwerkliche Betrieb auf die industrielle Herstellung umgestellt.
  • Im Jahr 1919 startete man mit der Herstellung des Elektrokettenzuges mit der patentierten Stahl-Schlange, einer allseitig biegsamen Gewindekette.
  • 1950 brachte Stahl Crane Systems mit dem Elektus den ersten tragbaren Kleinst-Elektrokettenzug der Welt auf den Markt. Mit seiner innovativen Rundgliederkette, dem Planetengetriebe und der Druckknopf-Steuerbirne setzte er Maßstäbe.
  • Ab 1982 stellte das Unternehmen mit der Baureihe T Elektrokettenzüge mit einer Tragfähigkeit zwischen 150 und 4.000 Kilogramm her. Diese wurde 1997 durch die Baureihe ST mit einer patentierten Kettenführung abgelöst.
  • Im Jahr 2003 wurde der explosionsgeschützte Elektrokettenzug St Ex eingeführt.
  • 2013 entwickelte das Unternehmen die Serie SC mit einer neuartigen Anordnung von Kupplung, Bremse und Motor auf derselben Achse.
  • 2017 kam mit dem Elektrokettenzug STx ein Modell auf den Markt, der die Anforderungen der Zukunft vorwegnimmt.

Bei TOMANRO können Sie Ihren Elektrokettenzug kaufen?

TOMANRO bietet eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Elektrokettenzügen zum Kaufen an. Das Sortiment an elektrisch betriebenen Hebezeugen namhafter Hersteller vereint robuste, zuverlässige, wartungsfreundliche und leicht handelbare Elektrokettenzüge, mit einem hohen Grad an Sicherheit.

Unsere Hebegeräte lassen sich stationär an einem festen Standort anbringen oder mobil auf dem Werkstattwagen einsetzen. Mit ihrer Haken- bzw. Bügelaufhängung sind sie im Nu an Anschlagpunkten eingehakt und unversehens angeschlossen. Mit Fahrwerken dienen die Elektrokettenzüge als perfektes Hubwerke für Krane.

Bei TOMANRO können Elektrokettenzüge führender Hersteller kaufen. Zu unseren Marken zählen: Demag, Hadef, Yale, Stahl CraneSystem, Kito und mehr.

Stationär aufgehängte Elektrokettenzüge sind elektrisch angetriebene Hebezeuge, die den Bestimmungen der DGUV Vorschriften 54 (ehemals BGV-D8) unterliegen. Mit Handfahrwerk oder E-Fahrwerk kommt die Bestimmung für Krane nach DGUV Vorschrift 52 (ehemals BGV D6) hinzu.

Der Elektrokettenzug ist stationär aufgehängt, mittels Fahrwerk verschiebbar oder mobil auf einem Werkstattwagen als Montagehilfe einsetzbar. Über Haken- bzw. Bügelaufhängungen lässt er sich im Nu in eine Anschlagöse einhaken und unversehens elektrisch in Betrieb nehmen. In Kombination mit Fahrwerken dienen die Elektrokettenzüge als Hubwerke in Krananlagen.

Was ist beim Elektrokettenzug Kaufen zu bedenken?

In erster Linie unterscheiden sich die Elektrokettenzüge in ihrer Belastbarkeit. So lässt sich jeder einzelne Typ einer Marke für leichte oder anspruchsvolle Aufgaben auslegen. Neben der Tragkraft spielt hier die Frage nach der Nutzung eine gewichtige Rolle. So werden u.a. Modelle, wie Kettenzug elektrisch 250kg und Kettenzug elektrisch 500kg unterschieden.

Auch Parameter wie die Länge des Hubs, die Höhe der Hubgeschwindigkeit, die Art der Bedienung und die Form der Aufhängung sind Kriterien, die bei der Wahl eines elektrischen Kettenzuges z.B. 1000kg, eine gewichtige Rolle spielen.

Elektrische Kettenzüge stationär

Elektrokettenzug stationär Stationäre Kettenzüge können Lasten nur anheben und absenken. Mit Aufhängehaken versehen eignen sie sich gut als Montagezug.

Elektrokettenzug mit Rollfahrwerk

Elektrokettenzug mit Rollfahrwerk Elektrokettenzüge mit integriertem Rollfahrwerk ermöglichen eine kompakte Bauform. Durch das eingebundene Rollfahrwerk minimiert sich das kürzeste Hakenmaß. Die Rollfahrwerke werden meist in zwei Größen für unterschiedliche Flanschbreiten angeboten.

Elektrokettenzüge mit Haspelfahrwerk

Elektrischer Kettenzug mit Haspelfahrwerk Zum genauen Platzieren von Lasten eignen sich besonders Elektrokettenzüge mit Haspelfahrwerk. Sie sind eine günstige Alternative zu Elektrokettenzügen mit Elektrofahrwerk. Diese Hubwerke sind mittels Haspelkette am Träger verfahrbar. Dadurch lassen sich auch schwere Lasten einfach bewegen.

Elektrokettenzüge mit Elektrofahrwerk

Elektrokettenzug mit Elektrofahrwerk Elektrokettenzüge mit Elektrofahrwerk bieten in der Industrie eine effiziente Arbeitsmethode. Sie vereinfachen das Verfahren der Last in vertikaler und horizontaler Richtung. Beim Kauf von Elektrokettenzügen mit Elektrofahrwerk ist hier auch die Anzahl und Höhe der Fahrgeschwindigkeit zu beachten.

Elektrokettenzüge sind ausbaufähig

Zu den Elektrokettenzügen ist ein umfangreiches Zubehör erhältlich. Beispielsweise lassen sich die Elektrokettenzüge mit Lastkollektivspeichern ausrüsten, um die verbrauchte Nutzungsdauer bestimmen zu können. Funkfernsteuerungen ermöglichen ein Bedienen der Hub- und Fahrwerke aus der Ferne. Einhausungen, besondere Anstriche oder Abdichtungen können die Elektrokettenzüge vor Korrosion schützen. Schützsteuerungen ermöglichen mehr Sicherheit und werden für viele Zubehörteile vorausgesetzt. Der Hub lässt sich durch eine längere Kette vergrößern, erfordert aber auch größere Kettenspeicher.

Serienmäßig sind die Elektrokettenzüge mit einer Rutschkupplung ausgestattet, um Überlastungen zu vermeiden. Thermoschalter signalisieren Überlastungen, die beispielsweise durch erhöhten Tippbetrieb hervorgerufen werden können. Sie schützen die Wicklung vor Überhitzung. Endschalter begrenzen den Hubweg. Not-Endschalter greifen ein, wenn der Betriebsendschalter versagt. Sie schaffen eine duale Sicherheit und sind in der Bühnentechnik bereits vorgeschrieben. Standardmäßig sind die meisten Kettenzüge elektrisch mit Sicherheitsscheibenbremsen ausgestattet, die bei Stromabfall mit Federkraft die Last halten. Auch sind die Lasthaken mit Sicherheitsklappen ausgerüstet, um ein ungewolltes Aushaken der Last zu verhindern. Die Hebezeuge von Tomanro sind robust, zuverlässig und bieten eine solide Fördertechnik.


Sie sollten beim Elektrokettenzug Kaufen immer Reserven einplanen. Damit erhöhen Sie die Haltbarkeit des Zuges und vermeiden in den Grenzbereich zu kommen. Als Faustregel gilt 20% mehr Kapazität einzuberechnen. Die Dimensionierung richtet sich sowohl nach der benötigten Tragkraft als auch der Häufigkeit mit der der Elektrokettenzug eingesetzt werden soll. In Fertigungsstraßen laufen Elektrokettenzüge häufig rund um die Uhr. Hierbei spielt nicht nur die Einschaltdauer eine Rolle, sondern auch die Einstufung der Hebezeuge. Rechnen Sie immer genügend Reserven ein.

Höhere Tonnagen können auch durch Einscheren der Lastkette erreicht werden. Durch das Einscheren vervielfacht sich aber die Lastkettenlänge bei gleichem Hub. Der Elektrokettenzug wird schwerer und langsamer.
Achtung! Bei Montagezügen mit eingeschertem Laststrang kann die Hakenflasche, beispielsweise beim Transport, umschlagen. Hängt man den Elektrokettenzug wieder auf, ist die Kette verdreht. Häufig wird dies übersehen. Ein Heben oder Senken mit verdrehter Lastkette kann große Schäden am Zug hervorrufen. Für Montagearbeiten empfehlen wir daher unbedingt einsträngige Elektrokettenzüge einzusetzen.

Elektrische Motorsteuerungen werden in Direkt- und Kransteuerung unterschieden. Bei Direktsteuerung werden zwei Phasen mit jeweils 230 V im Bedienteil gedreht. Bei der Schützsteuerung wird die Phasenumkehr durch den Einsatz von Schützen bewerkstelligt. Diese werden für mehr Sicherheit mit nur 24 V oder 48 Volt angesteuert. Dadurch hat der Anwender auf dem Steuerschalter eine geringere Spannung.

Elektrokettenzüge werden mit 230 Volt Wechselstrom und 400 Volt Drehstrom angeboten. Beim Drehstrom versorgen drei phasenversetzte Stromadern den Motor mit jeweils 230 Volt Wechselstrom. Diese Motoren werden mit einer Sternschaltung betrieben.
In Industriebetrieben, Gewerbehallen oder Werkstätten ist für gewöhnlich eine Spannung von 400 Volt mit einer Absicherung von 16 oder 32 Ampere überall abgreifbar. Drehstromsteckdosen sind vorhanden und mit üblichen CEE-Buchsen versehen.

Drehstrom-Motoren sind leistungsstärker als Wechselstrom-Motoren. Verbaut in Elektrokettenzügen ermöglichen sie höhere Tragkräfte und größere Einschaltdauern.

Allerdings hat eine Spannung von 230 Volt, 50 Hertz und nur einer Phase den Vorteil, dass sie fast überal

l installiert ist. Der sogenannte Lichtstrom wird über Schuko-Stecker gekoppelt. Elektrokettenzüge mit einem Antrieb von 230V/ 50Hz/ 1-Phase eignen sich deshalb besonders für Montageeinsätze.

Wechselstrom-Motoren werden in aller Regel über eine Dreieckschaltung betrieben. Ihr wesentlicher Nachteil ist, dass sie beim Anlaufen wesentlich weniger Drehmoment übertragen. Klar es fehlt ihnen ja quasi eine Phase. Diese fehlende Phase wird mit einem Kondensator ausgeglichen. Da der Elektrokettenzug aber schon beim Anlauf des Motors die volle Kraft aufbringen muss, wird zusätzlich ein sogenannter Anlaufkondensator benötigt, der nur so lange geschaltet ist, bis der Motor seine Nenndrehzahl erreicht hat. Einsträngig werden Elektrokettenzüge nur 1000 kg Tragkraft angeboten.

Serienmäßig sind die Motoren mit der Schutzart IP 54 gegen Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt. Auf Wunsch können je nach Hersteller auch andere Schutzklasse realisiert werden.

Der Begriff Hub gibt den zu hebenden Weg an. Möchten Sie eine Last drei Meter hochziehen, benötigen Sie einen Hub von mindestens drei Metern. Bei der Auslegung des Elektrokettenzuges ist der Gesamtweg des Hakens bis zum Ketteneinlauf am Elektrokettenzug entscheidend. Hierbei muss die Aufhänghöhe des Elektrokettenzuges berücksichtigt werden.

Bei TOMANRO können Sie die Länge der Lastkette frei konfigurieren. Die Steuerleitung lässt sich dem Hub anpassen oder individuell ablängen. Letzteres ist immer dann von Nöten, wenn der Bediener in einer anderen Entfernung zum Zug steht, als der Hub lang ist.
Beachten Sie besonders bei großen Hüben, dass hierbei auch die Einschaltdauer eine Rolle spielen kann. Die Einschaltdauer gibt an, wie lange der Zug unter Volllast ohne Pause betrieben werden kann, ohne zu überhitzen.

Einstufungen

Die individuelle Anpassung

Elektrokettenzüge werden schon beim Kauf auf eine mittlere theoretische Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt. Bei ihrer Projektierung werden möglichst alle vorhersehbaren Anforderungen an den Elektrokettenzug berücksichtigt. Der Elektrokettenzug soll so belastbar als nötig sein, möglichst leicht und kurz bauen und eine hohe Hubgeschwindigkeit haben. Nebenbei muss die Anschaffung in einen finanziellen Rahmen passen.

Über die Einstufung der Hebezeuge nach FEM 9.511 wird der Elektrokettenzug mit passendem Antrieb, in angemessener Baugröße und benötigter Einscherung ausgewählt.

Bei optimaler Auslegung verrichtet das Hebezeug, abgesehen von Verschleißerscheinungen, problemlos 10 Jahre, ohne das es ermüdet oder altersbedingt versagt. Der Preis bleibt moderat, weil eine Überdimensionierung vermieden wird und keine Überkapazitäten enthalten sind, die im tatsächlichen Betrieb eh nicht abgerufen werden könnten.

Bei irrtümlicher Unterschätzung der tatsächlichen Anforderungen, würde der Elektrokettenzug zu schwach eingestuft werden. Im realen Betrieb würde er ständig heiß laufen, viele Zwangspausen einlegen und dem geforderten Tempo nicht standhalten können. Seine tatsächliche Lebensdauer würde weit unter der Nutzungsdauer von 10 Jahren liegen. Dies hätte unverhältnismäßig hohe Zusatzkosten durch Wartung, Reparatur und eine vorzeitige Generalüberholung zur Folge.

Somit sollte man bei der Auswahl eines Elektrokettenzuges den Fachmann hinzuziehen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auslegung ihres Hebezeuges.

Die europäischen Hersteller (FEM - Federation Europeenne de la Manutention) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Abnutzung von Hubwerken ohne ein Demontieren der Elektrokettenzüge erfolgen kann. Schäden werden verhindert, die sonst zum Lastabsturz hätten führen können. So werden Materialermüdungen beispielsweise am Getriebe vorzeitig erkannt und verhängnisvolle Materialbrüche vermieden.

Nach diesem Verfahren wird die Betriebsdauer eines Elektrokettenzuges auf einen vordefinierten Zeitraum begrenzt. Nach Ablauf dieser Betriebsperiode muss das Hebezeug außer Betrieb genommen oder beim Hersteller generalüberholt werden. Unter Umständen dürfen Sachverständige einen befristeten weiterbetrieb zulassen.

Die Lebensdauer bzw. der Zeitpunkt der Generalüberholung eines Elektrokettenzuges wird somit schon mit seiner Einstufung in eine Triebwerksgruppe vorbestimmt. Bei einer der Einstufung entsprechenden Nutzung ergibt sich eine tatsächliche Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren.

Die tatsächliche Beanspruchung des Elektrokettenzuges, wird in bestimmten Zeitabständen, jedoch mindestens einmal jährlich, von einem Sachkundigen überprüft. Im Zuge der wiederkehrenden Prüfung muss der Betreiber gemäß DGUV Vorschrift 54, den verbrauchten Anteil der theoretischen Nutzungsdauer ermitteln. Sobald diese Nutzungsdauer abgelaufen ist, muss das Hebezeug außer Betrieb genommen werden. Für einen weiterbetrieb bedarf es dann der Zustimmung durch einen Sachverständigen. In aller Regel wird in diesem Fall eine Generalüberholung des Hubwerkes angeordnet. Somit ist sichergestellt, dass das Hebezeug nur innerhalb einer sicheren Betriebsperiode (S.W.P. – Safe Working Period) betrieben wird.

Die tatsächliche Nutzung eines Elektrokettenzuges wird nicht immer den erwarteten Betriebsbedingungen entsprechen. Schwere und Dauer des Betriebs können von der geplanten Belastung abweichen. Durch Änderung der Arbeitsabläufe, Mehrschichtbetrieb oder Kurzarbeit kann die Nutzung einen Elektrokettenzuges stark variieren. Deswegen ist es sinnvoll, regelmäßig zu überprüfen, wie weit die zur Ermüdung führende Nutzung des Hubwerks fortgeschritten ist. Das heißt, die tatsächliche Nutzung des Hubwerks bis zum jeweiligen Prüftermin muss festgestellt und mit der der Auslegung zugrunde gelegten theoretischen Nutzung verglichen werden.

Zum Abgleich der Triebwerksgruppe muss zuerst das Lastkollektiv bestimmt werden. Anschließend erfolgt die Berechnung der mittleren Laufzeit pro Tag.

Das Lastkollektiv bildet die Beanspruchung eines Elektrokettenzuges in einem bestimmten Zeitraum ab. Es gibt an, in welchem Umfang ein Hebezeug der Höchstbeanspruchung oder nur kleineren Beanspruchungen im Betrieb ausgesetzt wird. Die FEM-Regel unterscheidet zwischen leichtem, mittlerem, schwerem und sehr schwerem Einsatz. Zum Beispiel liegt ein schwerer Einsatz vor, wenn das Hubwerk überwiegend mit Volllast beansprucht wird und ein leichter Betrieb, wenn nur wenige Male am Tag kleine und nur einige Male im Jahr schwere Lasten gehoben werden. Für jedes Kollektiv bietet die Industrie ein entsprechend ausgelegtes Hebezeug mit gleicher Tragfähigkeit an.

Zur Ermittlung des Lastkollektivs stehen exemplarisch vorgefertigte Lastfälle zur Verfügung, denen die Nutzung des Krans zugeordnet wird. Das resultierende Lastkollektiv wird mit der Tageslaufzeit und einem Unsicherheitsfaktor multipliziert, der die Betriebsdatenerfassung berücksichtigt. Das Ergebnis gibt die Teilnutzung bzw. den verbrauchten Anteil der theoretischen Nutzungsdauer für 1 Jahr wieder. Turnusmäßig wird dieser von der Lebensdauer des Krans abgezogen.

Die Triebwerksgruppe

Die Triebwerksgruppe gibt an, wie viele Betriebsstunden ein Elektrokettenzug bei vorgegebener Belastung maximal in Betrieb bleiben darf, bis eine Generalüberholung durchgeführt werden muss.

Ein Vergleich der errechneten Teilnutzung mit der theoretischen Nutzungsdauer zeigt an, ob das Hubwerk noch innerhalb der sicheren Betriebsperiode arbeitet. Es wird geprüft, ob sich die Nutzung des Hebezeugs noch im Rahmen der auf dem Typenschild angegebenen Belastungsart befindet und ob der bestimmungsgemäße Gebrauch noch den Gegebenheiten entspricht.

Gemäß der FEM 9.511 ist die Bezeichnung der Triebwerksgruppen wie folgt: 1Dm, 1Cm, 1Bm, 1Am, 2m, 3m, 4m und 5m, während sie in der ISO 4301-1 als M1, M2, M3, M4, M5, M6, M7 und M8 bezeichnet werden.

Gemäß der folgenden Tabelle beträgt die theoretische Nutzung für die einzelnen Triebwerksgruppen:

Triebwerksgruppe
FEM / ISO
Theoretische Nutzungs-
Dauer in Stunden
1Dm / M1 100 h
1Cm / M2 200 h
1Bm / M3 400 h
1Am / M4 800 h
2m / M5 1600 h
3m / M6 3200 h
4m / M7 6300 h
5m / M8 12500 h

Temperaturfühler

Schutz gegen Überhitzung durch Temperaturfühler

In den meisten Elektrokettenzügen sind Temperaturfühler verbaut, die das Hebezeug vor Überhitzung schützen. Die Antriebe der Elektrokettenzüge erwärmen sich bei Beanspruchung. In Abhängigkeit von ihrer Auslegung geschieht dies unterschiedlich schnell und ausgeprägt. Bei einer Überhitzung würde im schlimmsten Fall die Wicklung Schaden nehmen, verschmoren und meist zum Totalschaden des Elektrokettenzuges führen.

Temperaturfühler werden aus Kaltleitern hergestellt. Sie sind temperaturabhängige Widerstände mit positivem Temperaturkoeffizienten. Kaltleiter leiten bei tiefen Temperaturen den elektrischen Strom besser als bei hohen Temperaturen. Überschreitet die Temperatur eine kritische Marke, unterbrechen sie bzw. ihr angeschlossenes Auslösegerät die Stromversorgung und lassen einen weiterbetrieb erst nach dem Abkühlen des Hebezeugs wieder zu.

Im Regelfall schützen die Temperaturfühler den Elektrokettenzug vor Überhitzung. Jedoch bildet der Tippbetrieb eine Ausnahme. Der Temperaturfühler kann den Motor nicht vor Überhitzung bei zu häufigen Schaltungen schützen. Bei zu häufigem Schalten s/h erwärmt sich der Motor durch den Anlaufstrom zunächst im Zentrum (Motorwelle, Rotor) und dehnt sich nach außen hin aus. Da sich der Temperaturfühler im Stator befindet und die äußere Wicklungstemperatur überwacht würde er in diesem Fall zu spät reagieren. Somit ist Vorsicht bei Tippbetrieb geboten.

Elektrokettenzüge kaufen - bei TOMANRO

Bei TOMANRO können Sie Elektrokettenzüge mit verschiedenen Tragfähigkeiten bequem im Shop anfragen oder direkt bestellen. TOMANRO bietet beim Erwerb der Produkte verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an:

  • Paypal-Zahlung
  • Zahlung auf Rechnung (nur für Gewerbetreibende)
  • Vorkasse

Die im Shop angebotenen Produkte entsprechen alle dem industriellen Standard und haben eine CE-Kennzeichnung. Eine Serie mit Hakenaufhängung können Sie mit Anschlussleitung am Produkt auswählen. Dadurch ist der Elektrokettenzug sofort einsatzbereit.

Die Elektrokettenzüge lassen sich auf Ihre persönlichen Bedürfnisse konfigurieren. Die Hubhöhe können Sie direkt online anpassen. Unsere Ansprechpartner für die Abteilung Elektrokettenzug helfen Ihnen gerne.

Mit Werkzeugen von TOMANRO arbeiten sie effizient, sicher und mit Freude. Überzeugen Sie sich von der Kompetenz, dem Service und der Bedienerfreundlichkeit. Hebezeuge kaufen Unternehmen bei TOMANRO.

Was ist bei der Verwendung von Elektrokettenzügen zu beachten?

  • Grundsätzlich dürfen alle elektrischen Hebezeuge nur von einem sachkundig unterwiesenen Anwender bedient werden. Aus Gründen der Sicherheit dürfen am Kettenzug, der elektrisch bedient wird, keine baulichen oder technischen Veränderungen vorgenommen werden. Eine Ausnahme ergibt sich, wenn diese Veränderungen durch den Hersteller des Gerätes durchgeführt oder durch diesen schriftlich autorisiert werden.
  • Geeignet sind elektrische Kettenhebezüge, um Lasten zu heben und zu transportieren. Dabei dürfen die jeweils angegebenen Lasten auf keinen Fall überschritten werden, auch nicht temporär. Eine Führung der Zugkette über Kanten ist unbedingt zu vermeiden.
  • Die meisten Kettenhebezüge können in einem Temperaturbereich zwischen -10 und +50° C eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Richtwerte, die gerätespezifisch abweichen können. Detaillierte Angaben finden sich stets in der Betriebsanleitung beziehungsweise im technischen Merkblatt des Gerätes.
  • Eine Stoßbelastung des Kettenhebezuges ist zu vermeiden, da die angegebene Tragfähigkeit von einer stoßfreien Belastung ausgeht.
  • Für den Personentransport dürfen Kettenhebezeuge generell nicht verwendet werden. Ausnahmen bilden jene Geräte, die speziell dafür konzipiert wurden. Gleiches gilt für den Transport beziehungsweise das Heben von mit Warnhinweisen versehenen Chemikalien.
  • Befinden sich Personen, Tiere oder gefährliche Gegenstände im Wirkungsbereich des Elektrokettenzugs, darf dieser nicht benutzt werden. Etwaige Ausnahmen lassen sich über die zuständige Berufsgenossenschaft oder den Hersteller des Elektrokettenzugs erfragen.
  • Unter keinen Umständen darf der Kettenhebezug oder Teile davon unter elektrischer Spannung stehen. Dies gilt auch im abgeschalteten Zustand, er darf also beispielsweise nicht als Erdleitung für Schweißarbeiten zweckentfremdet werden.


FAQ - Fragen und Antworten zu Elektrokettenzüge

Elektrokettenzüge werden häufig mit Direktsteuerung oder Schützsteuerung angeboten.

Bei Direktsteuerung werden die Phasen mit jeweils 230V in der Steuerflasche gewendet. Das bedeutet, dass in unmittelbarer Nähe des Bedieners 400V durch das Bedienteil fließen.

Mit der Schützsteuerung wird die Phasenwendung von Schützen übernommen, welche meist in der nähe des Hubwerkes platziert sind. Über eine Steuerspannung, meist 24V oder 48V, werden die Schütze von der Bedienflasche angesteuert.

Vorteile der Schützsteuerung:
  • Erhöhte Sicherheit für den Bediener durch geringe Steuerspannung
  • Mehr Möglichkeiten elektrische Steuereinheiten Nachzurüsten (zum Beispiel Endschalter)
  • Steuerflasche als Ersatzteil günstiger
Vorteile der Direktsteuerung
  • In der Anschaffung meistens günstiger


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