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JDT Anschweißpunkt AP 104 1600 kg

JDT Anschweißpunkt AP

Der Anschweißpunkt AP von JDT ist ein fest anzuschweißender Anschlagpunkt der Güteklasse 10 für Stahlkonstruktionen, der je nach Ausführung zum Heben (APH) oder zum Zurren (APZ) eingesetzt wird. Die Ausführung APH ist für das Heben nach Tragfähigkeitstabelle (abhängig von Anschlagart und Neigungswinkel) ausgelegt, während APZ ausschließlich zum Zurren mit definierter Zurrkraft verwendet wird.

  • Güteklasse 10 für anspruchsvolle Hebe- und Sicherungsaufgaben
  • Ausführungen für Heben (APH) und Zurren (APZ) klar getrennt
  • In alle Richtungen belastbar (gemäß Herstellerangabe)
  • Tragfähigkeit APH von 1600 kg bis 30000 kg
  • Zurrkraft APZ von 3200 daN bis 40000 daN
  • Schweißmontage für dauerhafte, definierte Anschlagstellen an Konstruktionen
11 Artikel Anschweißpunkt AP
Anschweißpunkt AP
Tragfähigkeit
Güteklasse
Kategorie
Artikel-Nr.:
-
Preis
exkl. 19% MwSt.
zzgl. Fracht und Verpackung

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Der Anschweißpunkt AP von JDT ist ein fest anzuschweißender Anschlagpunkt der Güteklasse 10 für Stahlkonstruktionen, der je nach Ausführung zum Heben (APH) oder zum Zurren (APZ) eingesetzt wird. Die Ausführung APH ist für das Heben nach Tragfähigkeitstabelle (abhängig von Anschlagart und Neigungswinkel) ausgelegt, während APZ ausschließlich zum Zurren mit definierter Zurrkraft verwendet wird.

  • Güteklasse 10 für anspruchsvolle Hebe- und Sicherungsaufgaben
  • Ausführungen für Heben (APH) und Zurren (APZ) klar getrennt
  • In alle Richtungen belastbar (gemäß Herstellerangabe)
  • Tragfähigkeit APH von 1600 kg bis 30000 kg
  • Zurrkraft APZ von 3200 daN bis 40000 daN
  • Schweißmontage für dauerhafte, definierte Anschlagstellen an Konstruktionen

Informationen: Anschweißpunkt AP

Der JDT Anschweißpunkt AP ist ein geschmiedeter Anschlagpunkt der Güteklasse 10 zum dauerhaften Anschweißen an Stahlkonstruktionen, um definierte Anschlagstellen für Heben (APH) oder Zurren (APZ) bereitzustellen. Beide Ausführungen sind allseitig belastbar (in alle Richtungen); im Hebebetrieb sind die zulässigen Tragfähigkeiten zusätzlich von Anschlagart und Neigungswinkel abhängig.

Wichtig für die Praxis: APZ ist ausschließlich zum Zurren konzipiert; wenn ein APH zum Zurren eingesetzt wurde, darf es anschließend nicht mehr zum Heben verwendet werden.

Abbildung

Beispielansicht zur schnellen Identifikation von Ausführung und Tragfähigkeitsprägung.

JDT Anschweißpunkt APH – Beispielansicht

Einsatzbereiche

  • Stahlbau und Behälterbau: feste Anschlagstellen an Trägern, Rahmen, Gestellen und Schweißkonstruktionen.
  • Maschinen- und Anlagenbau: definierte Anschlagpunkte für Montage, Wartung und innerbetriebliche Verlagerung.
  • Transport und Ladungssicherung: Zurrpunkte an Transportgestellen, Vorrichtungen und Schwerlast-Aufnahmen (mit APZ).
  • Instandhaltung und Fertigung: Nachrüstung an bestehenden Bauteilen (nur nach Schweiß- und Festigkeitsbewertung der Struktur).

Unterschiede der Varianten

  • APH – zum Heben: Tragfähigkeiten sind abhängig von Anschlagart (1-, 2-, 3-/4-strängig) und Neigungswinkel; bei Belastung in Längsrichtung gelten je nach Tabelle erhöhte Tragfähigkeiten (Klammerwerte).
  • APZ – zum Zurren: als Zurrpunkt ausgelegt, mit typgebundener Zurrkraft (LC); Herstellerhinweise nennen zusätzlich eine Winkelanzeige, Oberflächenschutz ZD30 sowie optional RFID.

Technische Daten

Arbeitsbereich: allseitig belastbar (in alle Richtungen). Im Hebebetrieb gilt die Tragfähigkeit gemäß Anschlagart/Neigungswinkel; im Zurrbetrieb ist die Zurrkraft typgebunden.

Ausführung Typbezeichnung Kategorie Tragfähigkeit / Zurrkraft Güteklasse Gewicht Artikel-Nr. (Hersteller)
APH APH 1.6 Öse, zum Heben 1600 kg 10 0.6 kg 0383001000
APH APH 3.2 Öse, zum Heben 3200 kg 10 1.6 kg 0383003000
APH APH 5.0 Öse, zum Heben 5000 kg 10 3.0 kg 0383005000
APH APH 10.0 Öse, zum Heben 10000 kg 10 7.1 kg 0383010000
APH APH 20.0 Öse, zum Heben 20000 kg 10 14.3 kg 0383020000
APH APH 31.5 Öse, zum Heben 30000 kg 10 25.4 kg 0383030000
APZ APZ 3200 Öse, zum Zurren 3200 daN 10 0.6 kg 0383103000
APZ APZ 6400 Öse, zum Zurren 6400 daN 10 1.6 kg 0383106000
APZ APZ 10000 Öse, zum Zurren 10000 daN 10 3.0 kg 0383110000
APZ APZ 20000 Öse, zum Zurren 20000 daN 10 7.1 kg 0383120000
APZ APZ 40000 Öse, zum Zurren 40000 daN 10 14.3 kg 0383140000

Tragfähigkeiten im Hebebetrieb (APH) nach Anschlagart und Neigungswinkel

Die Tragfähigkeiten sind winkel- und anschlagartabhängig. Werte in (Klammern) gelten für Belastung in Längsrichtung. Maßgebend ist stets die Kennzeichnung am Bauteil; Tragfähigkeiten dürfen nicht überschritten werden.

Typ 1-Strang 0° (t) 1-Strang 90° (t) 2-Strang 0° (t) 2-Strang 90° (t) 2-Strang 0°–45° (t) 2-Strang 45°–60° (t) 3/4-Strang 0°–45° (t) 3/4-Strang 45°–60° (t)
APH 1.6 4.0 1.6 (4.0) 8.0 3.2 (8.0) 2.2 (5.6) 1.6 (4.0) 3.4 (8.4) 2.4 (6.0)
APH 3.2 9.0 3.2 (9.0) 18.0 6.4 (18.0) 4.5 (12.6) 3.2 (9.0) 6.7 (18.9) 4.8 (13.5)
APH 5.0 12.0 5.0 (12.0) 24.0 10.0 (24.0) 7.0 (16.8) 5.0 (12.0) 10.5 (25.2) 7.5 (18.0)
APH 10.0 20.0 10.0 (20.0) 40.0 20.0 (40.0) 14.0 (28.0) 10.0 (20.0) 21.2 (42.0) 15.0 (30.0)
APH 20.0 32.0 20.0 (32.0) 64.0 40.0 28.0 20.0 42.0 30.0
APH 31.5 40.0 31.5 (40.0) 80.0 63.0 45.0 31.5 67.0 47.5

Hinweis aus der Betriebsanleitung: Bei unsymmetrischer Lastverteilung gelten für 2- bis 4-strängige Anschlagarten die Tragfähigkeiten wie für 1-strängig unter dem Neigungswinkel 90° bzw. gemäß Kennzeichnung.

Temperaturbereich und Tragfähigkeitsminderung

Der Temperatureinfluss kann die Tragfähigkeit (WLL) reduzieren. Beachten Sie die maximal auftretende Bauteiltemperatur im Einsatz.

Einsatztemperatur WLL in %
-40 °C bis +200 °C 100
+200 °C bis +300 °C 90
+300 °C bis +400 °C 75
Über +400 °C nicht zulässig

Optionaler Prozessschritt laut Anleitung: Nach dem Anschweißen können APH/APZ einmalig lastfrei bei maximal 600 °C für maximal 1 Stunde entspannt werden; nach Abkühlen auf Raumtemperatur ist die volle Tragfähigkeit weiterhin sichergestellt.

Sicherheitsaspekte und Normen

Da der Anschweißpunkt durch Schweißen in die tragende Struktur eingebunden wird, sind Schweißqualität, Grundwerkstoff und die konstruktive Einleitung der Kräfte sicherheitskritisch. Die zulässige Tragfähigkeit muss zur Last passen; bei fehlender oder unleserlicher Kennzeichnung darf der Anschweißpunkt nicht verwendet werden.

Schweißen und Fertigungsqualität

  • Schweißarbeiten nur durch qualifizierte Schweißer nach DIN EN ISO 9606-1 (Verfahren, Zusatzwerkstoff, Position).
  • Empfehlung zur Prozessführung nach DIN EN 1011 (Schweißen metallischer Werkstoffe).
  • Im ungeregelten Bereich wird eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 3834 (Qualitätsanforderungen Schmelzschweißen) empfohlen.
  • Schweißprozesse: ISO 4063-135 (MAG) und ISO 4063-111 (Lichtbogenhandschweißen) sind explizit genannt; andere Verfahren liegen in der Verantwortung des Anwenders.
  • Empfohlene Schweißzusätze: nach DIN EN ISO 14341 (MAG) und DIN EN ISO 2560 (E-Hand) jeweils mit Streckgrenze ≥ 380 MPa.

Montage- und Einsatzregeln (Auszug)

  • Anschlagpunkte so anordnen, dass sie leicht erreichbar und eindeutig erkennbar sind (z. B. Farbmarkierung).
  • Auflagefläche plan ausführen, um eine gute Krafteinleitung sicherzustellen.
  • Anzahl und Anordnung so wählen, dass die Last ihre Lage nicht unvorhergesehen verändert.
  • Der Anschlagpunkt darf unter Last weder gedreht noch zum Wenden der Last eingesetzt werden.
  • Keine Verwendung zum Personentransport; Personen dürfen sich nicht im Gefahrenbereich schwebender Lasten aufhalten.
  • Kontakt mit Säuren und aggressiven Medien vermeiden (inkl. möglicher Säuredämpfe in Prozessen).
  • Keine eigenmächtigen Veränderungen (z. B. schleifen, biegen, Anbauteile).

Prüfung, Wartung und Gefährdungsbeurteilung

  • Regelmäßige Sichtprüfung vor Gebrauch (z. B. Korrosion, Verformungen, Beschädigungen); fehlerhafte Anschlagpunkte nicht verwenden.
  • Mindestens jährliche Prüfung durch eine befähigte Person unter Berücksichtigung einschlägiger Normen und der DGUV Regel 109-017.
  • Empfehlung: alle 3 Jahre Prüfung auf Rissfreiheit mit geeignetem Prüfgerät durch befähigte Person.
  • Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung nach Betriebssicherheitsverordnung beachten; Prüfintervalle bei kritischen Bedingungen verkürzen, Aufzeichnungen aufbewahren.
  • Zulässiger Verschleiß: maximal 10%.
  • Prüfungskoeffizient (EU Richtlinie 2006/42/EG, Punkt 4.4.1): bei APH Faktor 2.5.

Passende Artikel/Zubehör

  • Anschlagketten (GK10) für 1-, 2- sowie 3-/4-strängige Anschlagarten passend zur winkelabhängigen Auslegung der APH-Tragfähigkeiten.
  • Zurrketten und Zurrsysteme mit geeigneten Komponenten (z. B. Ratschenspanner), passend zur APZ-Ausführung und erforderlichen LC-Werten.
  • Alternative Anschweißpunkt-Baureihe: JDT Anschweißpunkt TAPS (anderes Bauprinzip, je nach Anwendung sinnvoll).


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