
Die HADEF Elektroseilwinde Liftboy 43/86 E ist eine kompakte, robuste Elektroseilwinde für Zug- und (ausstattungsabhängig) Hubanwendungen mit Tragkräften 125 - 3200 kg und wahlweise Wechselstrom- oder Drehstrom-Ausführung.
Die HADEF Elektroseilwinde Liftboy 43/86 E ist eine kompakte, robuste Elektroseilwinde für Zug- und (ausstattungsabhängig) Hubanwendungen mit Tragkräften 125 - 3200 kg und wahlweise Wechselstrom- oder Drehstrom-Ausführung.
Die Liftboy 43/86 E ist eine kompakte, extrem robuste Elektroseilwinde für Tragkräfte 125 - 3200 kg und wird wahlweise als Wechselstrom- oder Drehstrom-Variante gefertigt.
Standardmäßig ist sie als Zugwinde mit Direktsteuerung ausgeführt; durch die Adaption einer Schützsteuerung und von Endschaltern lässt sie sich (ausstattungsabhängig) zur Hubwinde ausbauen.
Die Winde ist als Baukastensystem konzipiert und kann je nach Anforderung konfiguriert werden; das Seil lässt sich dank Bauartkonzept nahezu in beliebiger Richtung ausführen.
Aus der bestimmungsgemäßen Verwendung ergeben sich typische Anwendungen in Industrie, Handwerk und Landwirtschaft – überall dort, wo Lasten bewegt oder Positionen eingestellt werden müssen.
Der Prospekt nennt die Triebwerkgruppe nach DIN 15020 – 1Bm sowie Schutzart IP 54 und Isolationsklasse B.
Eine Überlastsicherung ist laut Prospekt ab 1000 daN Seilzugkraft angegeben; außerdem werden HADEF-Produkte nach der Montage einer Endkontrolle mit Überlast unterzogen.
| Ausführung | Seilzugkraft 1. Lage | Stromart | Nutzbare Seillänge 1. Lage | Nutzbare Seillänge oberste Lage | Spannung |
|---|---|---|---|---|---|
| Standard | 125 kg | Drehstrom | 6.4 m | 32 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 125 kg | Drehstrom | 6.4 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 125 kg | Wechselstrom | 6.4 m | 32 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 125 kg | Wechselstrom | 6.4 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 250 kg | Drehstrom | 7.1 m | 35 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 250 kg | Drehstrom | 7.1 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 250 kg | Wechselstrom | 7.1 m | 35 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 250 kg | Wechselstrom | 7.1 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 500 kg | Drehstrom | 5.7 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 500 kg | Drehstrom | 5.7 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 500 kg | Wechselstrom | 5.7 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 500 kg | Wechselstrom | 5.7 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 990 kg | Drehstrom | 8.4 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 990 kg | Drehstrom | 8.4 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 990 kg | Wechselstrom | 8.4 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 990 kg | Wechselstrom | 8.4 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 1000 kg | Drehstrom | 8.4 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 1000 kg | Drehstrom | 8.4 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 1000 kg | Wechselstrom | 8.4 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 1000 kg | Wechselstrom | 8.4 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 2000 kg | Drehstrom | 8.0 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 2000 kg | Drehstrom | 8.0 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
| Standard | 2000 kg | Wechselstrom | 8.0 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Komplett | 2000 kg | Wechselstrom | 8.0 m | 30 m | 230 V / 50 Hz |
| Standard | 3200 kg | Drehstrom | 9.0 m | 37 m | 400 V / 50 Hz |
| Komplett | 3200 kg | Drehstrom | 9.0 m | 30 m | 400 V / 50 Hz |
Je nach Einsatz (Zug- oder Hubbetrieb) sind folgende, im Zusammenhang mit der Liftboy 43/86 E beschriebenen Zusatzeinrichtungen praxisrelevant:
Kurzüberblick, Varianten und Shop-Informationen.
https://www.tomanro.de/366-Hadef_Elektroseilwinde_Liftboy_43_86_E-TypenTechnische Variantendaten aus der Katalogseite.
https://www.tomanro.de/pdf/TOMANRO/Katalogseite-Hadef-Elektroseilwinde_Liftboy_43_86_E.pdfSeilgeschwindigkeiten, Betriebsart, IP-Schutz und Optionen.
https://www.tomanro.de/pdf/4386E_Prospekt.pdfMontagehinweise, Schraubenauswahl, Einstellhinweise und Betrieb.
https://www.tomanro.de/pdf/4386E_Bed.pdfWeitere HADEF-Elektroseilwinden als Vergleich/Ergänzung.
https://www.tomanro.de/850-Hadef_Elektroseilwinde_Figur_45_10_E-TypenWeitere Bauarten und Stromarten im Überblick.
https://www.tomanro.de/35-Elektroseilwinden-GruppeDer Liftboy ist eine vielseitig einsetzbare Elektroseilwinde aus dem Hause HADEF – entwickelt und gefertigt in Deutschland. Er steht für robuste Bauweise, hohe Fertigungsqualität und zuverlässige Leistung. Ob vertikales Heben und Senken nicht geführter Lasten, horizontales Ziehen, das Bewegen von Lasten auf schiefen Ebenen oder das Schwenken von Klappen und Öffnen von Abdeckungen: Der Liftboy ist für unterschiedlichste Anwendungen ausgelegt. Dank seiner kompakten Bauart und des umfangreichen Zubehörprogramms lässt er sich flexibel einsetzen und individuell anpassen.
Die Elektroseilwinde Liftboy ist für den stationären Einsatz konzipiert und mit entsprechenden Montagebohrungen ausgestattet. Das stabile Gehäuse besteht aus massivem Stahlblech. Die seitlichen Gehäusebleche sind über Gewindebolzen und Distanzrohre verwindungssteif miteinander verbunden. Zwischen ihnen ist die Seiltrommel angeordnet und wartungsfrei gelagert. Durch ihre zentrale Positionierung kann der Seilabgang nahezu in jede gewünschte Richtung erfolgen. Bei einer Tragkraft von 125 kg wird das Drehmoment des Antriebs über ein Schneckengetriebe auf die Trommel übertragen. Ab einer Tragkraft von 250 kg kommt zusätzlich eine Stirnradpaarung zum Einsatz.
Der Liftboy Figur 43/86 E ist eine kompakte Elektroseilwinde, die im Standard als Zugwinde ausgeführt ist. In dieser Variante ist sie ausschließlich für das horizontale Ziehen von Lasten vorgesehen. Für jede Tragkraft stehen bis zu vier unterschiedliche Versionen zur Verfügung. Der Liftboy ist wahlweise mit Wechselstrommotor oder Drehstromantrieb erhältlich. Serienmäßig verfügen die Antriebe über eine feste Geschwindigkeit.
Die Winde ist entweder als nackte Ausführung oder als komplette Zugwinde lieferbar. Letztere umfasst ein aufgelegtes Seil, einen Hängetaster mit 1 m Steuerkabel sowie eine 3 m lange Zuleitung mit Schuko- oder CEE-Stecker. Bei der Komplettversion entspricht die Seillänge der maximalen Trommelkapazität. Das Lastseil ist etwa 30 m lang und mit einem eingepressten Haken konfektioniert.
Winden mit einer Tragkraft ab 1000 kg sind serienmäßig mit einer Überlastsicherung ausgestattet und verfügen standardmäßig über eine Schützsteuerung. Modelle mit Tragkräften von 250 bis 990 kg werden hingegen direkt gesteuert und ohne Schützsteuerung ausgeliefert.
Für den Einsatz als Hubwinde müssen Hub- und Senkbegrenzer installiert werden. Diese sorgen dafür, dass die Winde in den jeweiligen Endlagen des Hakens automatisch abschaltet. Da die Endlagenschalter eine Schützsteuerung voraussetzen, ist diese beim Liftboy im Hebezeugbetrieb zwingend erforderlich.
Für die Anwendung als Hubwinde, müssen Hub- und Senkbegrenzer montiert werden, die die Winde jeweils in den Endlagen des Hakens automatisch abschalten. Da schon die Endlagenschalter eine Schützensteuerung voraussetzen, ist diese beim Liftboy im Hebezeugbetrieb zwingend erforderlich.
Die Standardversion des Liftboy lässt sich individuell nach Kundenwusch ausbauen. Folgende Features lassen sich hinzubestellen:
Hub- und Senkbegrenzer schalten die Winde in der höchsten und tiefsten Hakenstellung ab. Sie dienen in der Regel als Betriebsendschalter, die ein Abwickeln oder ein Überfahren des Seilendes verhindern. Eine Sicherheitseinrichtung die zum Schutz der Elektroseilwinde und des Bedieners im Hubbetrieb zwingend erforderlich ist oder beispielsweise auch dann, wenn die Winde über eine Funkfernsteuerung angesteuert wird.
Der Hub- und Senkbegrenzer setzt das Vorhandensein einer Schützsteuerung voraus. Diese ist im Lieferpaket der Hub- und Senkbegrenzer für Eelktroseilwinden mit einer Tragkraft von bis zu 990 kg inbegriffen.
Am Seilwegbegrenzungsschalter lassen sich 4 Seilweg-Positionen als Endlagen einstellen. Beispielsweise können so zwei zusätzliche Notendschalter eingerichtet werden. Diese schalten die Anlage ab, wenn das Seil den Betriebsendschalter überfährt ohne eine Bremsung auszulösen. Der Notendschalter schafft doppelte Sicherheit, indem er den Betriebsendschalter überwacht.
In der Praxis ist ein Versagen von Betriebsendschaltern unwarscheinlich, aufgrund von Witterungseinflüssen und mechanischer Belastungen aber dennoch möglich.
Ein genaues Anfahren der oberen Endstellung ist zudem nur in der ersten Seillage bei gerillter Seiltrommel möglich. Die Schaltgenauigkeit nimmt bei größerer Seillänge und mehreren Seillagen ab. Dennoch muss auch ein Abschalten der Winde bei ungünstiger Seilaufwicklung in der obersten Lasteinstellung gewährleistet sein. Hier kann es erforderlich sein, bauseits einen externen Notendschalter zu installieren. Der Endschalter für die unterste Laststellung wird unabhängig von der Seillänge immer genau angefahren.
Die Seilandruckrolle drückt das Seil in die Rillung und verhindert das Überspringen des Seiles zum sicheren Handling der Last. Dies erhöht die Lebensdauer des gesamten Seiltriebs, verringert die Wartungskosten und Stillstandszeiten.
Der Schlaffseilschalter besteht aus einer Rolle mit Arm, der den Zustand des Seils stetig überwacht. Die Rolle wird vom straffen Seil hochgehoben und in dieser Position gehalten. Bei schlaffem Seil senkt sich der Arm und betätigt einen Schalter, der den Windenantrieb automatisch stromlos macht und die Winde abbremst.
Der Schlaffseilschalter wird werksseitig nach Kundenangabe verbaut. Zur Positionierung des Schlaffseilschalters müssen die Richtung des Seilabgangs und die Einbaulage der Winde bekannt sein.
Das Ausrücken der Seiltrommel wird mittels Schaltknopf an der Getriebewelle ausgelöst. Die Ausrückkupplung befindet sich zwischen Seiltrommel und Getriebe. Mittels physischer Trennung von Getriebewelle und Seiltrommel lässt sich die Trommel leicht von Hand drehen. Das Seil kann somit einfach und schnell abgezogen oder aufgewickelt werden.
Unter Last ist ein Ausrücken der Kupplung naturgemäß untersagt. Zudem ist eine Ausrückkupplung nur zum Ziehen unbelasteter Seile und nur bei Zugwinden zulässig.
Ermöglicht im Notfall die manuelle Abwicklung des Seils. Der Antrieb wird handisch von der Bremse getrennt und kann nun mittels Handkurbel betrieben werden. Diese Einrichtung ist dann von Nöten wenn die Winde auch bei Stromausfall noch funktionieren muss, um beispielsweise die Last sicherheitshalber abzusenken.
