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Enerpac Mutternsprenger NSH  M12 - M18

Enerpac Mutternsprenger NSH

Der Enerpac Mutternsprenger NSH sprengt festsitzende Sechskantmuttern kontrolliert per externem Hydrauliksystem und eignet sich besonders für Wartung und Demontage ohne Wärmeeintrag. Die Serie ist in mehreren Varianten zur Abdeckung unterschiedlicher Arbeitsbereiche (je nach Gewindegröße/Schlüsselweite) verfügbar und lässt sich flexibel mit Pumpe, Schlauch und Kupplungen kombinieren.

  • Kontrolliertes Mutternsprengen als Alternative zu thermischen Trennverfahren
  • Externer Hydraulikantrieb für flexible Setups (Handpumpe oder Elektrohydraulik)
  • Mehrere Varianten zur Abdeckung verschiedener Arbeitsbereiche
  • Gezielte Schneidspitze zum effizienten Aufreißen der Mutter
  • Geeignet für Flansch- und Instandhaltungsarbeiten in Industrieanlagen
  • Systemkompatibel mit passenden Schläuchen, Kupplungen und Druckkontrolle
5 Artikel Mutternsprenger NSH
Mutternsprenger NSH
Gewindegröße
Sechskantgröße
Kapazität
Ölvolumen
Artikel-Nr.:
-
Preis
exkl. 19% MwSt.
zzgl. Fracht und Verpackung

Der Enerpac Mutternsprenger NSH sprengt festsitzende Sechskantmuttern kontrolliert per externem Hydrauliksystem und eignet sich besonders für Wartung und Demontage ohne Wärmeeintrag. Die Serie ist in mehreren Varianten zur Abdeckung unterschiedlicher Arbeitsbereiche (je nach Gewindegröße/Schlüsselweite) verfügbar und lässt sich flexibel mit Pumpe, Schlauch und Kupplungen kombinieren.

  • Kontrolliertes Mutternsprengen als Alternative zu thermischen Trennverfahren
  • Externer Hydraulikantrieb für flexible Setups (Handpumpe oder Elektrohydraulik)
  • Mehrere Varianten zur Abdeckung verschiedener Arbeitsbereiche
  • Gezielte Schneidspitze zum effizienten Aufreißen der Mutter
  • Geeignet für Flansch- und Instandhaltungsarbeiten in Industrieanlagen
  • Systemkompatibel mit passenden Schläuchen, Kupplungen und Druckkontrolle

Informationen: Mutternsprenger NSH

Der Mutternsprenger der Enerpac NSH-Serie ist ein hydraulisch angetriebenes Werkzeug zum kontrollierten Aufsprengen festsitzender Sechskantmuttern, wenn ein zerstörungsarmes Lösen nicht mehr möglich ist. Im Gegensatz zu thermischen Trennverfahren arbeitet der Mutternsprenger ohne Funkenflug und ohne Wärmeeintrag in angrenzende Bauteile, sodass sich der Einsatz besonders für Wartungs- und Demontagearbeiten an verschraubten Baugruppen eignet.

Enerpac Mutternsprengers NSH in Anwendung

Der Sprengvorgang erfolgt über eine Schneidspitze, die gezielt in die Mutter eingedrückt wird, bis ein Riss entsteht und die Mutter ihre Vorspannung verliert. Das Werkzeug wird über ein externes Hydrauliksystem betrieben (z. B. Handpumpe oder Elektrohydraulikpumpe), wodurch sich die Lösung auf unterschiedliche Baustellen- und Werkstattbedingungen skalieren lässt.

Für die Auswahl und sichere Anwendung sind zwei Parameter entscheidend: der Arbeitsbereich (abhängig vom jeweiligen NSH-Modell, typischerweise definiert über Gewindegröße und Schlüsselweite) sowie die passende Auslegung des Hydrauliksystems (Pumpe, Schlauch, Kupplungen, Druckkontrolle). Konkrete Modellbereiche und Zuordnungen sind auf der jeweiligen Typenseite des Herstellers hinterlegt.

Das Schneidprinzip dieses Mutternsprengers

Die scharfe Schneidspitze und das entgegengesetzte konvexe Widerlager fördern ein effizienteres Durchtrennen, indem die Mutter aufgesprengt wird, anstatt sie auf dem Bolzen zu quetschen. Dadurch wird es einfacher, die Mutter für den zweiten Schnitt zu drehen.

Enerpac Mutternsprengers NSC Schneidprinzip

Sehr wahrscheinlich benötigt die Mutter, nachdem sie im ersten Durchgang gesprengt wurde, einen zweiten Sprengvorgang, um diese vollständig vom Bolzen zu entfernen. Idealerweise sollte ein zweiter Sprengvorgang im Winkel von 180° zum ersten Schnitt durchgeführt werden, wobei die Mutter in zwei Hälften geteilt wird, um die Entfernung zu ermöglichen.

Einsatzbereiche

  • Rohrleitungs- und Flanschwartung: Trennen korrodierter Muttern an Flanschverbindungen, wenn Demontage ohne Schädigung des Bolzens angestrebt wird.
  • Instandhaltung in Prozessindustrien (z. B. Chemie, Raffinerie, Energie): schnelle Demontage bei Stillständen, Revisionen und Reparaturen.
  • Maschinen- und Anlagenbau: Lösen von Muttern an Baugruppen, bei denen Werkzeugzugang eingeschränkt ist und mechanisches Lösen scheitert.
  • Stahlbau und Schwerindustrie: Demontage von verschraubten Verbindungen bei Rost, Lackaufbau, Kaltverschweißung oder Überlastung der Verbindung.

Unterschiede der Varianten

Für die NSH-Serie sind mehrere Werkzeuggrößen vorgesehen, um unterschiedliche Muttern- und Schraubendimensionen abzudecken. Die Varianten unterscheiden sich in ihrem Arbeitsbereich (Zuordnung zu Gewinde-/Schlüsselweiten) und in der Ausführung der Schneidgeometrie.

  • Größenstaffelung: Auswahl nach dem erforderlichen Arbeitsbereich (Muttern-Schlüsselweite und zugehörige Gewindegröße).
  • Prozesslogik: Je nach Mutternsitz kann ein Sprengvorgang ausreichen oder ein zweites Ansetzen erforderlich sein, um die Mutter vollständig zu öffnen.
  • Systemauslegung: Betrieb mit externer Hydraulik erlaubt flexible Setups (z. B. mobil mit Handpumpe oder stationär mit Elektrohydraulikpumpe), abhängig von Einsatzort und Wiederholhäufigkeit.

Konkrete Modellbezeichnungen, Zuordnungen und technische Eckdaten sind auf der TOMANRO-Typenseite zur NSH-Serie aufgeführt.

Sicherheitsaspekte & Normen

Beim Mutternsprengen werden sehr hohe Kräfte übertragen. Es besteht Gefahr durch Quetschstellen, scharfe Kanten und das plötzliche Lösen von Vorspannungen. Der Einsatz erfordert geeignete PSA (insbesondere Augen-/Gesichtsschutz und Handschutz) sowie eine Absicherung des Arbeitsbereichs gegen unbeteiligte Personen.

  • Werkzeugpositionierung: Schneidspitze plan und kontrolliert ansetzen; schräges Ansetzen kann zu unkontrolliertem Ausbruch, Werkzeugverkanten oder Bauteilkontakt führen.
  • Bauteilschutz: Ziel ist das Aufsprengen der Mutter, nicht das Beschädigen des Bolzens; bei kritischen Verbindungen Schnittweg und Anlageflächen sorgfältig prüfen.
  • Hydrauliksicherheit: Nur druckfeste, zueinander passende Systemkomponenten verwenden; vor Demontage des Systems immer drucklos schalten und Restdruck kontrolliert abbauen.
  • Prozesskontrolle: Kraftaufbau schrittweise; bei ungewöhnlichem Widerstand Einsatz abbrechen und Ursache prüfen (z. B. falsche Werkzeuggröße oder ungünstiger Angriffspunkt).

Normative Einordnung (anwendungsbezogen): Für Hydrauliksysteme und deren sichere Integration in Arbeitsmittel wird in der Praxis häufig EN ISO 4413 (Sicherheitsanforderungen an Hydrauliksysteme und Komponenten) herangezogen. Für die strukturierte Risikobeurteilung von Arbeitsmitteln und Arbeitsabläufen wird typischerweise EN ISO 12100 genutzt. Diese Normen unterstützen die sichere Auswahl, Aufstellung und Anwendung, ersetzen jedoch keine betriebliche Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung.

Technische Einordnung & Auswahlkriterien

Merkmal Beschreibung Praxis-Hinweis
Arbeitsbereich Abhängig vom NSH-Modell; typischerweise über Gewindegröße und Schlüsselweite definiert. Mutternmaß und Schraubengröße vorab prüfen; Modell anhand Typenseite auswählen.
Antrieb Betrieb über externes Hydrauliksystem (z. B. Handpumpe oder Elektrohydraulikpumpe). Für häufige Einsätze ist eine Pumpe mit geeigneter Bedienlogik und Druckkontrolle vorteilhaft.
Schneidprinzip Hydraulisches Eindrücken einer Schneidspitze in die Mutter zur Rissbildung und Entspannung. Saubere Anlageflächen erhöhen Kontrolle und reduzieren Risiko von Bolzenkontakt.
Druckkontrolle Abhängig vom verwendeten Hydrauliksystem; Drucküberwachung über Manometer/Armaturen. Druck immer kontrolliert aufbauen und vor Systemtrennung vollständig abbauen.
Systemkompatibilität Schläuche, Kupplungen und Adapter müssen zum eingesetzten System passen. Komponenten konsequent in einer Druckklasse und mit kompatiblen Anschlüssen wählen.

Passende Artikel/Zubehör

  • Hydraulik-Handpumpen (z. B. Stahlhandpumpen): mobile Energiequelle für den Einsatz ohne Stromversorgung.
  • Elektrohydraulikpumpen: für wiederholte Anwendungen, konstante Prozessführung und höhere Taktung in Stillständen.
  • Hydraulikschläuche: passende Länge und Anschlussausführung für sicheren Arbeitsabstand und flexible Positionierung.
  • Hydraulikkupplungen: schnelle und sichere Verbindung, geeignet für häufiges An- und Abkuppeln im Serviceeinsatz.
  • Manometer-/Messzubehör: zur Drucküberwachung und zur reproduzierbaren Prozessführung.
  • Verschraubungen/Adapter: zur Anpassung von Gewinde- und Anschlussstandards im Hydraulikkreis.


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