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Hydraulikschläuche mit einem max. Betriebsdruck von 700 bar

Hydraulikschläuche für die Werkstatthydraulik mit einem maximalen Betriebsdruck von 700 bar. Das Portfolio der Hydraulikschläuche wurden auf die Hydraulikzylinder und Hydraulikpumpen aus unserem Programm abgestimmt. Achten Sie auf den benötigten Querschnitt und die entsprechenden Kupplungen.

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Hydraulikschläuche befördern das unter Druck stehende Öl und verbinden bewegliche Anlagenteile untereinander. Sie sind flexibel, leicht zu verstauen und ideal für ortsungebundene Hydraulikwerkzeuge oder Pumpen geeignet.

Der Aufbau von Hydraulikschläuchen

Ihr Aufbau ist komplex, da neben der Wahrung einer möglichst hohen Flexibilität auch der großen Druckbeanspruchung Rechnung getragen werden muss. Der Hochdruckschlauch besteht aus einem Inneren und einem Äußeren Schlauch in deren Mitte sich ein mehrlagiges Stahldrahtgeflecht befindet.

Innere-, mittlere und äußere Schicht

Die innere ölbeständige Seele eines Hochdruckschlauchs ist meist aus einem nahtlosen thermoplastischen Polyester gefertigt. Sie ist flexibel, reiß- und weiterreißfest, ölbeständig und vor allem wasserdicht.

Die mittlere Stahleinlage bildet das Metallgeflecht, welches mechanischen Schutz vor inneren Drücken und äußeren Kräften bietet. Der sogenannte Druckträger verstärkt den Schlauch, bildet einen Panzer und hält ihn dennoch flexibel.

Ummantelt wird der Schlauch von einer meist aus Polyurethan bestehenden ölbeständigen und abriebfesten Schicht. Die sogenannte Decke ist ozon- und wetterbeständig und haptisch angenehem zu greifen.

Schlaucharmaturen

Auf die Schlauchenden werden Schlaucharmaturen gepresst. Sie bilden eine dauerhafte druckdichte Verbindung und ermöglichen den leichtes kuppeln mit anderen Armaturen. Beispielsweise werden Kupplungsstecker oder -Muffen auf die Schlaucharmaturen geschraubt, um den Auf- und Abbau eines Systems flexibel steckbar zu gestalten.

Beim Enerpac-Hochdruckschlauch wird die Armatur mit einer zusätzlich aufgepressten Vinyl-Zugentlastung verstärkt. Sie verlängert die Lebensdauer der Pressverbindung und trägt zum Knickschutz bei.

Der Sicherheitsfaktor von Hydraulikschläuchen

Der Sicherheitsfaktor beschreibt das Verhältnis zwischen maximal zulässigen Betriebsdruck und dem Mindestdruck, bei dem der Schlauch platzen würde. Der Mindestberstdruck bei einem Hydraulikschlauch muss dem vierfachen maximalen Betriebsdruck entsprechen und einen Sicherheitsfaktor von 4:1 haben.

Hochdruck-Hydraulikschläuche für mehr Sicherheit und Präzision

Die Hochdruckschläuche sind für hohe Belastungen mit einem Sicherheitsfaktor von 4/1 ausgelegt.

Ihrer vielschichtigen Ausführung zum Dank haben sie selbst unter Druck eine niedrige Volumenausdehnung, wodurch sie die Systemwirksamkeit verbessern und zur Genauigkeit beitragen. Bei Systemen, in denen beispielsweise ein Verteiler verwendet wird und bei denen es auf eine hohe Genauigkeit ankommt, sind neben Zylindern gleicher Kapazität und Ventilen gleicher Bauart auch Schläuche gleicher Länge empfehlenswert. Die Bedienbarkeit des Hydrauliksystems wird hierdurch vereinfacht, störende Fehlerquellen ausgeschlossen und die Genauigkeit präzisiert.

Sicherheitsvorkehrungen beim Arbeiten mit Hochdruckschläuchen

Die Sicherheitsanweisungen von Enerpac vermitteln in anschaulicher Weise Maßnahmen, um Schäden und Gefahren auszuschließen. Hier werden Vorsichtsmaßnahmen dargestellt, die getroffen werden müssen, um unnötige Schäden an Ihrer Anwendung bzw. Ihrem System zu vermeiden.

Reinigen der Kupplungshälften

Warnhinweise beim Arbeiten mit Hydraulikschläuchen

Vor dem Zusammenstecken der Anschlüsse sind sowohl Stecker als auch Kupplungsmuffe gründlich zu reinigen. Ein Aufeinander zwängen verschmutzter Anschlüsse führt zu Undichtigkeiten, Schwergängigkeit und schließlich zum Versagen der Steck- oder Schraubverbindung.

Fast noch verheerend wirken sich Fremdkörper aus, die mit dem Öl in das System gelangen. Diese werden mit dem Förderstrom durch die Anlage getrieben und können hier Gleit- und Dichtflächen beschädigen und Folgeschäden an Ventilen und Zylindern verursachen.

Falscher Transport

Warnhinweise beim Arbeiten mit Hydraulikschläuchen

Hydraulikkomponenten wie Zylinder, Pumpen und Schläuche werden häufig falsch angepackt und transportiert. Die Schlauchverbindungen stellen am Schlauch eine Schwachstelle dar. Hier trifft die harte Armatur auf den flexiblen Schlauch. Wird die Ausrüstung am Schlauch gegriffen kann sich der Schlauch auf Höhe der Armatur ungebührlich knicken und Schäden an der Verbindung hervorrufen.

Schonender ist ein Transport, indem man die Ausrüstung an den hydraulischen Geräten anhebt. Dazu den Tragegriff der Hydraulik-Handpumpe oder eine andere sichere Transportmethode verwenden.

Demontage unter Druck stehender Teile

Warnhinweise beim Arbeiten mit Hydraulikschläuchen

Systeme die unter Druck stehen dürfen nicht demontiert werden. In diesem Beispiel wird ein Hydraulikschlauch an einem Hydraulikzylinder abgekuppelt, während dieser noch im ausgefahrenen Zustand unter Last steht. Ohne zwischengeschaltetes Absperrventil würde der Druck schlagartig entweiche und der Zylinder von der Last eingefahren werden. Die Last würde Absinken; Schlimmstenfalls droht ein Lastabsturz.

Eine Kupplung deren Verbindung unter Druck steht ist nur sehr schwer zu lösen. Eine solche Verbindung lässt sich nur sehr schwer von Hand lösen. Spätestens jetzt sollte auffallen, dass das System zunächst druckfrei gefahren werden muss. Schläuche, die unter Druck abgekuppelt wurden stehen weiterhin unter Druck. Ein erneutes Ankuppeln an andere Verbindungen ist auch dann nur durch Einbringen von Gewalt möglich. Setzen Sie Absperrventile ein, um unter Druck stehende Anlagenteile separat abzuriegeln.

Der Biegeradius eines Hydraulikschlauchs

Warnhinweise beim Arbeiten mit Hydraulikschläuchen

Hydraulikschläuche sind zwar flexibel können aber dennoch durch Knickung in Mitleidenschaft gezogen werden. Hierfür gibt der Hersteller zulässige Biegeradien an, die nicht unterschritten werden dürfen. Durch Knickung kann der Verbund des Gefüges überstrapaziert werden, das Innere des Schlauchs könnte beschädigt werden und Risse bilden.

Auch durch Überfahren des Schlauches können Quetsch- und Knickstellen entstehen. Schützen Sie die Hydraulikschläuche vor Beschädigungen und zu starkem Knicken. Hydraulikschläuche sollen immer spannungsfrei und in lockerem Bogen liegen.

Prüfung und Austauschintervalle

Von Hydraulik-Schlauchleitungen geht ein großes Gefährdungspotential aus, das häufig unterschätzt wird. Leckagen sind nicht nur für die Umwelt schädlich, sondern können auch für den Menschen lebensbedrohlich werden. Haarrisse in Leitungen führen bei Hochdruck zu messerscharfen, fast unsichtbaren Ölstrahlen. Diese können bei Berührung unter die Haut gehen und Ölablagerungen im Gewebe bilden.

Prüfung von Hydraulikschläuchen

Hydraulik-Schlauchleitungen müssen in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal im Jahr, „auf sichere Bereitstellung und Benutzung“ durch eine befähigte Person geprüft werden. Empfehlenswert ist hierbei eine Sicht- und Funktionsprüfung durchzuführen.

Fehlerhafte Hydraulik-Schlauchleitungen müssen sofort ausgetauscht werden. Sie dürfen weder repariert noch aus alten Teilen instand gesetzt werden.

Was ist beim Kauf eines Hydraulikschlauchs zu beachten?

Bei Neubeschaffung ist zu beachten, dass die Schlauchleitungen für die vorgesehene Verwendung, hinsichtlich Drucks, Volumenstrom, möglicher Druckstöße, Länge und Beständigkeit, gegenüber der eingesetzten Druckflüssigkeit geeignet ist. Am einfachsten ist es die Hydraulik-Schlauchleitung fertig konfektioniert zu beziehen.

Wann muss ein Hydraulikschlauch ausgesondert werden?

Der Schlauch muss erneuert werden, wenn beispielsweise:

  • Die Kennzeichnung nicht mehr leserlich ist
  • Leckagen vorhanden sind.
  • Ein Herauswandern des Schlauches aus der Armatur festgestellt wird.
  • Die Armatur Beschädigungen oder Rostbildungen aufweist.
  • Der Mantel versprödet ist.
  • Die Einlage des Schlauches durch Abschürfungen Risse oder Einschnitte sichtbar wird.
  • Die Lebensdauer überschritten wurde.
  • Aber auch Deformationen, Unregelmäßigkeiten der Geometrie, Farbauftrag und Knicke können zum Ausschuss führen.

In der DGUV Regel 113-020 „Hydraulikschlauchleitungen und Hydraulikflüssigkeiten - Regeln für den sicheren Einsatz“ wird empfohlen Hydraulik-Schlauchleitungen nach spätestens 6 Jahren außer Betrieb zu nehmen. Dieser Richtwert von „normal“ beanspruchten Hydraulik-Schlauchleitungen von 6 Jahren beinhaltet eine maximale Lagerungsdauer von höchstens 2 Jahren. Wird eine Verlängerung der Verwendungsdauer von Hydraulik-Schlauchleitungen beabsichtigt muss dies schriftlich begründet und dokumentiert werden.

Ölvolumen von Hydraulikschläuchen

Bei der Verwendung sehr langer Hydraulikschläuche ist es manchmal notwendig, den Öltank nach dem Füllen der Schläuche nachzufüllen. Benutzen Sie die folgende Formel zur Berechnung des Ölvolumens von Hydraulikschläuchen:

  • Für Innendurchmesser 6,4 mm: Volumen (cm³) = 32,2 x Länge (m)
  • Für Innendurchmesser: 9,7 mm: Volumen (cm³) = 73,9 x Länge (m)

Die Wahl des Schlauchquerschnitts

Enerpac Empfehlung zum Schlauchquerschnitt

Neben der Länge, dem Werkstoff, dem Betriebsdruck und den Kupplungsoptionen ist der Querschnitt des Hydraulikschlauches zu berücksichtigen. Er hängt vom Hydrauliksystem ab, das Sie erstellen möchten.

Für die Wahl des Schlauchquerschnitts stehen für die meisten industriellen Hochdruckanwendungen zwei Größen zur Auswahl – 1/4 Zoll (6,4 mm) und 3/8 Zoll (9,7 mm). Beachten Sie, dass das Hydrauliköl umso leichter fließt, je größer der ID ist.

Schläuche, die weniger als 6 m lang sind

Für Systeme mit geringem Durchfluss, die von Handpumpen, kleinen Luftpumpen und Kraftpumpen unter 1 PS (0,75 kW) angetrieben werden, lautet die Faustregel, einen Schlauch mit einem Durchmesser von 6,4 mm (Viertel Zoll) für bis zu 6 m lange Schläuche zu verwenden.

Für Anwendungen mit höherem Durchfluss und größeren Pumpen ist normalerweise ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von 3/8 Zoll (9,7 mm) die optimale Wahl.

Schläuche, die länger als 6 m sind

Für längere Schläuche mit denen einfachwirkende Werkzeuge versorgt werden, beispielsweise Hydraulikzylinder, ist ein 3/8-Zoll-Schlauch mit größerem Durchmesser eine gute Wahl. Dies ermöglicht einen leichteren Ölfluss zurück zum Tank und ermöglicht damit ein schnelles wieder Einfahren. Die Einfahrgeschwindigkeit kann auch verkürzt werden, wenn die Pumpe während des Einfahrzyklus nicht läuft.

Für extrem lange Schläuche empfiehlt es sich, die Strecke durch Aneinanderkoppeln von 2 oder 3 Schläuchen zu überbrücken. Dies ist kostengünstiger, da Sie bei einer Beschädigung eines Abschnitts nicht den gesamten Schlauch ersetzen müssen.



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