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Lenkrollen

Immer häufiger werden Gegenstände mit Rädern und Rollen ausgestattet. Selbst in der Möbelindustrie sind fahrbare Schränke, Vitrinen, Wohnzimmertische oder Sofas keine Seltenheit mehr. Es ist einfach praktisch, wenn sich Regale, Tische oder Stühle aus dem Weg rollen lassen, wann immer es von Nöten ist. Zudem lassen sich die stylishen Rollen elegant in das moderne Design integrieren.

Der Trend zur Rolle kommt aus der Industrie. Hier werden mittler Weile Leitern, Podeste, Regale, Behälter, Wannen und leichte Maschinen immer öfter mit Rollen versehen. Während sich die Bürotische und Stühle, Container und Aktenschränke immer schon verfahren ließen, schwappt die Leichtigkeit der flexiblen Raumgestaltung zunehmend auf die Werkhalle über. Ein Umbau oder Umrüsten von Arbeitsplätzen lässt sich rollenunterstützt in kürzester Zeit bewerkstelligen.

Seitdem lassen sich selbst schwere Werkbänke, volle Werkzeugwagen oder ordentlich sortierte Kleinteilregale auf einfachste Weise und je nach Bedarf umstellen oder umgruppieren. Die Werkhalle wird formbar und lässt sich schnell auf individuelle Bedürfnisse und neue Herausforderungen anpassen.

Anordnung der Rollen

Zum leichten Verfahren sind qualitativ hochwertige Rollen von Nöten, die eine lange Standzeit gewährleisten. Meist besteht ein Rollensatz aus Bockrollen und Lenkrollen, die je nach Mobilität unterschiedlich unter dem Gegenstand angeordnet werden. Abhängig von der Art der Manövrierbarkeit werden die Rollen parallel oder über Kreuz, im Vier- oder Dreieck angeordnet. Ob Lenkrollen vorne oder hinten, gebremst oder mit Richtungsfeststellern, all dies hängt von der Nutzungsart ab.

Aufbau der Lenkrollen

Im Unterschied zu starren Bockrollen sind Lenkrollen um ihre vertikale Achse schwenkbar gelagert. Dies gibt ihnen die Möglichkeit ihre Richtung zu ändern und beispielsweise Wagen in Kurven fahren zu lassen.

Die Lagerung der Drehachse

Gabelkopf einer Lenkrolle

Die Lagerung der Drehachse übt einen großen Einfluss auf die Drehfreudigkeit der Lenkrolle aus. Besonders wenn die Rolle unter Belastung steht und das Gewicht jegliche Mobilität erschwert. Aus diesem Grund ist die Lagerung der Drehachse umso aufwendiger gestaltet, je mehr Tragkraft der Rolle zugesprochen wird.

Leichte Möbelrollen haben eine Gleitlagerung, Transportgeräterollen verfügen über eine doppelte Kugellagerung, während der Gabelkopf einer Schwerlastrolle mit einem hochwertigen Axial-Rillenkugellager sowie einem Kegelrollenlager zur Zapfenführung ausgestattet ist. Alle Lagerteile in den Gabelköpfen der Lenkrollen sind durch Bandagen oder Labyrinth vor Staub und Spritzwasser geschützt. Gemeinhin ist eine Nachschmierung der Lagerstellen nicht von Nöten. Dort, wo eine Wartung erforderlich ist sind Schmiernippel an den Außenkränzen angebracht.

Das Gehäuse der Lenkrolle

Das Gehäuse einer Lenkrolle

Die Gehäuse sind in den unterschiedlichsten Größen und Materialien erhältlich. Je nach Tragkraft und Einsatz sind die Gehäuse aus leichtem Kunststoff, verzinkt-chromatiertem Stahlblech oder Edelstahl gefertigt. Die Transport-Lenkrollen verfügen in den meisten Fällen über ein Gehäuse aus gestanzten Stahlblechen. Für Schwerlastrollen mit gehobenen Anforderungen sind aber auch Stahl-Schweißkonstruktionen standardmäßig ab Lager lieferbar.

Die Profilierung der Stahlbleche verleiht den Lenkrollen eine verwindungssteife Stabilität, die den hohen Traglasten, dem Fahren auf unebenen Untergrund und den Stößen durch Transport trotzt. Die passgenaue Lagerung in den Gabelköpfen sorgt für einen ruhigen Lauf und einen festen Sitz. Die präzise Verarbeitung garantiert die Funktionsfähigkeit der Lenkrollen in allen Einsatzbereichen.

Montage der Lenkrollen

In aller Regel werden die Lenkrollen über eine genormte Anschraubplatte mit vier Schraubbolzen an das jeweilige Bauteil montiert. Es sind aber auch Rückenloch-, Stift- oder Zapfenanbindungen erhältlich. In diesem Fall geben der Einsatzzweck und die Wagenkonstruktion die Art der Anbindung vor.

Feststellbremse

Feststellbremse an Lenkrollen

Die Feststellbremse ist bei Wagen jeglicher Art empfehlenswert. Die Bremssysteme von Räder-Vogel bieten für alle Einsatzbereiche eine dauerhaft sichere Feststellung. Sie verhindern ein Abrollen von Steigungen und sichern einen festen Stand. Üblicherweise werden die Bremsen im Nachlauf verbaut. Bei ihnen richtet sich der Bremshebel immer entgegen der Fahrtrichtung aus. Da rollbare Gegenstände meist geschoben werden und die hintere Radpaarung aus Lenkrollen besteht, ist eine nachlaufende Bremse in diesem Fall leichter mit dem Fuß zu betätigen.

Richtungsfeststeller

Die gute Manövrierbarkeit einer Lenkrolle kann sich bei Geradeausfahrten nachteilig auf die Fahreigenschaften auswirken. Die große Beweglichkeit beeinträchtigt bei langen linearen Wegstrecken die Spurtreue und erschwert das Handling. Um hier Abhilfe zu schaffen, lassen sich Lenkrollen mit integrierten Feststellern montieren, bei denen der Drehkranz mittels Bolzen festgesetzt werden kann. Die Lenkung wird blockiert und übernimmt ab sorfort die Funktion einer Bockrolle. Außerdem gibt es den ALLSTOP-Feststeller im Nachlauf, mit dessen Betätigung gleichzeitig der Radlauf und die Lenkbewegung arretiert werden.

Symbol Ausladung einer Lenkrolle

Welchen Einfluß hat die Ausladung

Die Ausladung einer Lenkrolle verleiht ihr die Fähigkeit, leicht in Kurven einschlagen zu können. Gepaart mit einer guten Lagerung lassen sich Wagen, Behälter oder Regale intuitiv und leicht von Hand manövrieren. Je größer der Abstand zwischen Rollachse und Drehachse ist, desto schnelle schwenkt die Lenkrolle in die gewünschte Richtung.

Radbelagwerkstoffe der Lenkrollen

Die vielfältigen und anspruchsvollen Einsatzbereiche von Lenkrollen erfordern ein breites Spektrum unterschiedlicher Radbelagwerkstoffe. Einen Schwerpunkt bilden dabei Polyurethan-Elastomere, die alle im Heißgießverfahren verarbeitet werden. Im Gegensatz zu kaltvergossenen Systemen sind diese qualitativ hochwertiger und müssen einer nachfolgenden Wärmebehandlung, dem sogenannten Tempern, unterzogen werden. Polyurethan-Elastomere zeichnen sich durch Spurfreiheit, niedrige Anfahr- und Rollwiderstände, gute chemische Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Fetten sowie verschiedenen Lösungsmitteln aus. Für Standardmaterialien kommt in der Regel der Maschinenguss zum Einsatz; Spezialwerkstoffe und Sonderanfertigungen produzieren wir im Handgussverfahren.

Daneben bieten wir Ihnen eine breite Auswahl an Radbelägen aus thermoplastischen Polyurethanen, Polyamid und Gummi an. Diese sind besonders für Transportgeräterollen geeignet, die in der Industrie für die innerbetriebliche Beförderung im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Unsere Transportgeräterollen sind speziell für Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 4 km/h ausgelegt und verfügen über eine Tragfähigkeit von bis zu 1.100 kg. Dank ihrer Unempfindlichkeit gegenüber verschiedensten Umwelteinflüssen werden sie für Maschinen und Geräte aller Art, aber auch Arbeitsbühnen, Transportwagen, Montagewagen, Magazinwagen und Containerwagen verwendet.



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