| Seilzugfähigkeit 1. Lage | 3000 kg |
| Seilzugfähigkeit oberste Lage | 1685 kg |
| Windentyp | Wandwinde |
| max. Seilaufnahme | 66 m |
| Seildurchmesser | 14 mm |
| Erf. Kurbelkraft bei Volllast | 14 daN (31 im 2ten Gang) |
| Hub/Kurbelumdrehung | 5 mm (11 im 2ten Gang) |
| Ausführung | galvanisch verzinkt |
| Gewicht ca. | 78 kg |
| Artikel-Nr.: | HADGV40206 |
Die Schneckenrad-Handwinde hat in der 1. Seillage eine Zugkraft von 3000 kg. Auf die erste Seillage passen 6 m Seil. Mit Beginn der zweiten Lage verringert sich die Tragkraft. In der obersten sechsten Lage, hat die Hadef Schneckenrad-Handwinde Figur 238/10 3000 kg noch eine Tragkraft von 1685 kg. Die maximale Seilaufnahme beträgt hierbei 66 m.
Die Handwinde 238/10 hat ein Schneckenrad-Getriebe, dass die Bremswirkung zu 50 % übernimmt. Die Lastdruckbremse mit zwei Bremsscheiben hinter der Schneckenwelle, hält die Last in jeder Stellung sicher. Die Last lässt sich kontrolliert Anheben und Herablassen. Die in der Länge verstellbare Handkurbel vereinfacht das Auf- und Abkurbeln des Seils. Zudem ist die Schneckenrad-Handwinde 238/10 3000 kg witterungsbeständig, auch durch die gekapselte Bremse.
Die Winde baut äußerst robust und wird hauptsächlich zum Heben verwendet, seltener zum Ziehen von Lasten. Die Bremswirkung besteht zu 50% aus der Reibung im Schneckengetriebe und zu 50% aus der durch die Lastdruckbremse hervorgerufenen Bremsleistung. Der Mindestfaktor für statische Sicherheit ist 4. Die Kurbel ist im Umfang einstellbar und rückstoßfrei. Alle rotierenden Teile laufen in wartungsfreien Lagern. Die Traglastangaben in den technischen Angaben entsprechen den Hubkapazitäten in der ersten Seillage. Die Zugkraft beträgt ca. der 2,5-fachen Hubkapazität. Der Seilausgang ist nahezu frei wählbar und kann nach oben, unten und hinten erfolgen.
Die Schneckenrad-Handwinde von Hadef bietet ab einer Traglast von 2 t die Möglichkeit, einen zweiten Gang zu aktivieren. Im ersten Gang wird die Kurbelkraft über ein Stirnradgetriebe auf die Schneckenwelle übertragen, die dann das Schneckenrad und die Seiltrommel antreibt. Die Nennlast kann in dieser Stellung bei mäßiger Kurbelkraft gehoben werden. Steckt man die Kurbel auf den rechten Wellenzapfen, umgeht man die Übersetzung des vorgelagerten Stirnradgetriebes. Über diesen Antriebszapfen treibt man Schnecke direkt an. Ein Anheben oder Ablassen bei Nennlast ist mit dieser geringen Übersetzung nicht möglich. Ideal ist dieser Gang, wenn das unbelastete Seil auf- oder abgetrommelt werden muss. Auch kleine Lasten lassen sich in diesem Gang bewegen.
Als Hubseile empfehlen sich Drahtseile nach EN 12385-4. Rostfreie Seile und Spezialseile haben bei gleichem Durchmesser eine geringere Tragkraft. Bei Verwendung eines Edelstahlseils muss gegebenenfalls die Tragkraft der Winde herabgesetzt werden. Durchmesser und Mindestbruchkraft müssen den Angaben auf dem Typenschild der Handwinde entsprechen. Bei Verwendung kleinerer Seildurchmesser ist die Tragkraft der Winde herabzusetzen. Hadef empfiehlt Seile mit Stahleinlage. Für größere Seilzugkräfte können auch Seile mit Fasereinlage verwendet werden. Für ungeführte Lasten sind drehungsfreie, mindestens jedoch drehungsarme Seile erforderlich. Bei mehrlagiger Aufwicklung sind Drahtseile mit Stahleinlage unerlässlich.
Der Einsatz von Kunststoff- und kunststoffummantelten Seilen ist nicht zulässig.
| Schneckenrad-Handwinde 238/10 3000 kg | ||
|---|---|---|
| A | 436 | mm |
| A1 | 386 | mm |
| A2 | 204 | mm |
| A3 | 138 | mm |
| A4 | 380 | mm |
| A5 | - | mm |
| B | 783 | mm |
| B1 | 256 | mm |
| B2 | 200 | mm |
| C | 528 | mm |
| C1 | 365 | mm |
| C2 | 251 | mm |
| C3 | 298 | mm |
| ØD | 165 | mm |
| D1 | 25 | mm |
| D2 | 376 | mm |
