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Hydraulikaggregat PYE einstufig 03/3/10/3 M Ansicht 2
Abbildung kann abweichen vom Original

Yale
Hydraulikaggregat PYE einstufig 03/3/10/3 M

Tankvolumen10000 cm³
Betriebsdruck700 bar
Steuerventil3/3-Wege Handventil
für Zylinder-Typeneinfachwirkend
Förderstufeneinstufig
Spannung400 V / 50 Hz
Fördervolumen 1. Stufe0,3 l/min
Artikel-Nr.: YALE-N12300019


Qualitätsmerkmale

  • Motor Ein-/ Ausschalter und 3 m Motor- Anschlusskabel
  • Mit Tragegriffen, Ölschauglas, Tankeinfüll-/belüftungsstopfen
  • Einschließlich Manometer GGY-631
  • Robust, auch für Dauereinsätze geeignet

2.785,40 €
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Weitere Modelle mit: Tankvolumen 10000 cm³
EAN/GTIN: 4025092161893

Beschreibung: Yale Hydraulikaggregat PYE einstufig 03/3/10/3 M

Das Yale Hydraulikaggregat PYE in der Ausführung 03/3/10/3 M ist ein kompaktes Elektro-Hydraulikaggregat mit einstufiger Pumpe für konstante Förderleistung im gesamten Arbeitsbereich bis 700 bar. Im Unterschied zu zweistufigen Aggregaten liefert die PYE-Baureihe von 0 bis 700 bar ein gleichbleibendes Fördervolumen (Hochdruckstufe) – ideal, wenn eine gleichmäßige Zylindergeschwindigkeit und gut dosierbare Bewegungen wichtiger sind als maximale Leerhub-Geschwindigkeit. Diese konkrete Variante ist für einfachwirkende Zylinder ausgelegt und wird über ein 3/3-Wege Handventil gesteuert.

Technische Daten (Modell 03/3/10/3 M)

Merkmal Wert
Artikel Hydraulikaggregat PYE einstufig 03/3/10/3 M
Artikel-Nr. YALE-N12300019
Tankvolumen 10000 cm³
Max. Betriebsdruck 700 bar
Förderstufen einstufig
Fördervolumen 0.3 L/min
Steuerventil 3/3-Wege Handventil
Zylindertyp einfachwirkend
Spannung 400 V / 50 Hz

Einsatzbereiche

  • Werkstatt & Montage: Heben, Abstützen, Ausrichten, Pressen und Spannen mit einfachwirkenden 700 bar Zylindern, wenn eine gleichmäßige Bewegung gewünscht ist.
  • Wiederkehrende Arbeiten mit planbarer Zykluszeit: konstante Förderleistung hilft bei reproduzierbaren Abläufen.
  • Präzise Positionieraufgaben: langsamer, kontrollierter Vorschub (hier 0.3 L/min) reduziert das Risiko von Überfahren.
  • Hydraulikwerkzeuge (anwendungsabhängig): wenn die Werkzeugcharakteristik ein konstantes Fördervolumen bevorzugt und die Ventilfunktion passt.

Hinweis zur Auslegung: Bei einfachwirkenden Zylindern erfolgt der Rückhub in der Regel über Feder oder Last (Entlasten über Ventil). Für aktiven Rückhub unter Last ist ein System mit doppeltwirkendem Zylinder und entsprechendem 4/3-Wegeventil erforderlich.

Unterschiede der Varianten (PYE-Serie) – worauf es ankommt

Innerhalb der PYE-Baureihe unterscheiden sich die Varianten vor allem durch Tankvolumen, Ventilkonfiguration und Bedienart (Handventil oder Elektromagnetventil). Das Funktionsprinzip bleibt gleich: einstufig bedeutet konstantes Fördervolumen von 0 bis 700 bar, was eine gleichmäßige Zylinderbewegung über den gesamten Hub unterstützt.

  • Tankvolumen: Muss zum Zylindervolumen + Schlauchvolumen passen; zu kleines Volumen führt zu „Zylinder fährt nicht vollständig“ oder häufigem Nachfüllen/Entlüften.
  • Ventil (3/3 vs. 4/3): 3/3 für einfachwirkend (1 Leitung), 4/3 für doppeltwirkend (2 Leitungen).
  • Handventil vs. Magnetventil: Handventil ist robust und direkt, Magnetventil ermöglicht komfortables Steuern (z. B. per Fernbedienung) und kann bei wiederkehrenden Zyklen ergonomische Vorteile bringen.

Häufige Fehler (Praxis) & Troubleshooting

  • Kein oder schlechter Druckaufbau: Kupplung nicht vollständig verriegelt, Undichtigkeit an Gewinden/Kupplungen, Handventil nicht in Arbeitsstellung, Systemluft (entlüften), falsche Komponentenauslegung (z. B. Werkzeug/Zylinder defekt oder leckend).
  • Zylinder fährt nicht vollständig aus: Ölvolumen falsch kalkuliert (Zylinder + Schläuche + Reserve), Ölstand zu niedrig, Luftpolster im System oder Rücklauf nicht korrekt entlastet.
  • Ruckeln / „schwammige“ Bewegung: Luft im System, lose Verschraubung, verschmutzte Kupplungen, ungünstige Schlauchführung (Knick/Zug/Quetschung) oder ungeeignete Ölviskosität.
  • Motor läuft, aber wenig Wirkung: Ventilstellung falsch, Rücklauf offen, interner Leckagepfad im Verbraucher, oder Druckbegrenzung/Arbeitsdruck nicht passend eingestellt (systemabhängig).
  • Öltemperatur steigt zu stark: Dauerbetrieb nahe Maximaldruck, zu kleine Ölmenge für den Zyklus, schlechte Umgebungskühlung oder zu häufiges Start/Stop – bei Dauereinsatz Temperatur/Arbeitszyklus beachten.

Praxis-Tipp: Bei Störungen zuerst Manometer anschließen (Ist-Druck prüfen), dann Kupplungen/Schlauch/Entlastung auf Dichtheit und korrekte Stellung kontrollieren, anschließend entlüften.

Sicherheitsaspekte / Normen

Arbeiten bis 700 bar sind Hochdruckhydraulik: Vor dem Kuppeln/Entkuppeln stets zuverlässig drucklos schalten (Restdruck beachten), niemals Leckagen mit der Hand prüfen (Gefahr der Hochdruckinjektion) und Lasten bei Hebeaufgaben zusätzlich mechanisch sichern (Unterbauen/Abstützen) statt ausschließlich hydraulisch zu halten. Alle Komponenten der Druckkette (Schlauch, Kupplung, Manometer, Verteiler, Ventil, Zylinder/Werkzeug) müssen für den Systemdruck geeignet sein und regelmäßig visuell geprüft werden.

Bei Integration in Maschinen/Anlagen wird in der Praxis häufig auf EN ISO 4413 (Hydrauliksysteme – Sicherheitsanforderungen) und EN ISO 12100 (Risikobeurteilung) Bezug genommen. Für den elektrischen Teil gelten die üblichen Regeln der sicheren Installation und des Arbeitsschutzes (z. B. geeignete Absicherung, Schutz gegen unbeabsichtigtes Anlaufen, sichere Bedienposition).

Zubehör (Yale) & passende Typenseiten bei TOMANRO

Für ein vollständiges System kombinieren Sie das Aggregat mit Hydraulikschläuchen, Kupplungen und Manometern; bei parallelem Betrieb mehrerer Verbraucher sind Verteiler sinnvoll, und die passende Ventiltechnik bestimmt Bedienlogik und Sicherheitsverhalten. Als Verbraucher eignen sich Yale Hydraulikzylinder (hier: einfachwirkend, passend zum 3/3-Ventil) sowie ausgewählte Hydraulikwerkzeuge – immer mit durchgängiger Auslegung der Druckkette für 700 bar.



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